6. Oktober 2014

Sieben Sachen Sonntag

Es ist wieder Sonntag, oder auch Montag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat. Aber ich bin mit meinen sieben Sachen nicht alleine. Es gibt noch viele andere Blogger die das auch machen. Wer auch jeden Sonntag mit fotografieren beschäftigt ist seht ihr hier.

Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.


Der Herbst färbt draußen die Blätter bunt und auch mein Haar lässt sich davon anstecken.


Die neue Platte aufgelegt.


Sonntagskuchen ein MUSS!


Die total verhassten Socken weiter gestrickt.


Fleißig vergoldet.


Fast den kompletten Schrank gewaschen.


Mit Holundersaft und Lieblingsstrickprojekt Tatort geguckt.






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3. Oktober 2014

Ich begebe mich auf TaschenTauchgang


Oh diesen Post möchte ich schon eine ganze Ewigkeit schreiben. Schon seit Anfang des Jahres. Denn seitdem habe ich eine neue Übergangsjacke. Eine Jacke mit riesigen Taschen. Was mich immer dazu verleitet, nur die kleine Handtasche zu nehmen, denn zur Not habe ich ja noch in den Jackentaschen Stauraum. Dabei übertreibe ich es immer wieder gerne, wie ihr an dem Bild erkennen könnt. 


Für mich sind meine Jackentasche immer eine Überraschung. Ich fasse gerne hinein und fühle die verschiedens Dinge durch meine Hände wandern. Mit ihnen erinnere ich mich an die Momente zurück, in denen die Dinge den Weg in meine Tasche gefunden haben.


Das ist mal meine Tascheninhalt, den ich mir über die letzten 4 Wochen angesammelt habe. Mal angefangen mit dem blaugelbem Schleifenband. Das hatte ich mir zum schwedischen Nationalfeiertag am 6.Juni an die Handtasche gebunden. Ein wundervoller Tag in Berlin mit einer lieben Freundin, fantastischem Kuchen und mein erstes Mangobier auf dem Festival der Kulturen.


Die CenterShocks erinnern an ein faunisches Wochenende, die Fahrkarte des BVGs an eine herzliche Einladung zum Abendessen in Charlottenburg (inclusive Tjejprat) mit der anschließenden Fahrt nach Alt Schönow zu meinem Schlafplatz. Den Stein hat mir eine Freundin von ihrem Roadtrip quer durch Deutschland mitgebracht und der große Zettel vereint meine WG-Besichtigungstermin für ein Wochenende Ende August, bei der meine neue Bleibe noch gar nicht dabei war. Und last but not least die  Schmerztablette, die ich mir für den Malkurs Mitte September zur Sicherheit eingepackt hatte. Der Kurs war eine Geburtstagsgeschenk meiner Schwester, bei dem ich sie begleitet habe, allerdings krank geschrieben mit Bronchitis. Das Zeichnen hat mich so selig gemacht, dass ich gar keine Schmerzen mehr hatte und die Tablette nun in den Sondermüll wandert.


Habt ihr es gemerkt? Es sind ausschließlich schöne Erinnerung die meinen Jackentaschen innewohnen. Das liegt daran, dass ich mir angewöhnt habe, die weniger schönen und schlechten Erinnerung nicht mehr mehrer Tage oder Wochen mit mir herum zu tragen. Welche Bedeutung die Dinge in meinen Taschen habe, habe ich auch erst zu schätzen gelernt, nachdem ich mir so einige schöne Momente mächtig versaut habe.


So wie diesen großartigen Ausflug im Frühling ans Meer. Zum Drachensteigen fuhren wir nach Warnemünde. Da der mir anvertraute Drache sich als sehr pflegeleicht erwies, konnte ich abwechselnd meine Hände zum aufwärmen in meinen Taschen vergraben. Was ich da fand, war der Schlüssel für mein Büro. An meine Arbeit wollte ich so gar nicht erinnert werden und schon gar nicht in meinem Kurzurlaub.



Im Mai hatte ich den Schlüssel dann sogar mit auf dem Kurztrip nach Schweden. Im Hotel habe ich ihn gleich aus der Jackentasche verband und ihn in den Tiefen meines Koffers versteckt. Das ich selbst im Urlaub an meine Arbeit erinnert wurde, war mir eine Lehre. Seit dem habe ich den Schlüssel in meiner Tasche aufbewahrt, die ich eh immer mit zur Arbeit genommen habe. Und so habe ich seit dem nie wieder auf einem Spaziergang oder beim Einkaufen an die Arbeit denken müssen, weil ich den Schlüssel zufällig wieder entdeckt habe.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr nur nützliche Dinge in euren Jackentaschen, oder sind sie sogar leer?


1. Oktober 2014

Ein Lied liegt in der Luft

Ich und Musik das ist so ein Ding für sich. Das liegt zum einen an meinem Kopf und zum anderen an meiner Vorliebe für Wesen mit Alleinstellungsmerkmalen. Wenn ich entscheiden darf läuft bei mir im Radio vor allem deutsch- und schwedischsprachige Musik. Gerne unbekannte Interpreten die sich in mein Gedächtnis eingebrannt haben. Dabei aber bloß nicht festgelegt auf eine bestimmte Stilrichtung. Im CD-Regal findet man bei mir alles Mögliche, von Punk über Rock und Hip-Hop bis hin zu Singer-Songwriter. Bis die CDs es dahin schaffen ist es meistens ein aufwendiger Weg. Denn mein Kopf kann sich nur sehr schlecht Namen merken. Und Namen von Bands und Songtitel ist noch viel schwerer. So muss ich meist einige Recherchearbeiten hinter mich bringen, bis ich die CD in meinen Händen halten kann. So auch bei dieser Band.

Kurz nach meinem Geburtstag habe ich im Autoradio einen Song gehört der meine Laune schlagartig verbesserte. Da ich mein Problem mit den Namen kenne, habe ich mir die Uhrzeit und einige Wörter aus dem Refrain gemerkt. Ich dachte, dass ich in der Playlist des Radiosenders den Song wieder finden werde. Leider gab es von der Zeit keine Playlist und die Wörter die ich mir merken konnte, waren nur Zahlen. Nun 3 Wochen später war die Band zu Gast zum Interview in meinem Radiosender. Nun endlich kann ich mir den Bandnamen auch merken, denn nun weiß ich die Gesichte dazu. 

Es ist die Band ANNENMAYKANTEREIT  und der Song, der mir gute Laune verschafft hat heißt: "21,22,23"


Die drei Jungs stammen aus Köln, sind zusammen zur Schule gegangen und "schreiben heute Songs darüber, wie sie das Leben und die Liebe zerreißt, ratlos macht und beflügelt." Die Jungs touren zur Zeit durch Deutschland, Schweiz und Östereich. Glücklicherweise auch durch meinen zukünftigen Studienort. Die CD habe ich bereits im Regal und das Ticket hole ich mir nächste Woche.