31. Mai 2013

Blog & Shop ~ käselotti ~ give away

Kennt ihr Käselotti? Wenn nicht sie, dann bestimmt ihre tollen Portemonnaies! Dieses doch sicher:


Ich habe die lieb Kathrin anlässlich meines Blog-Jubiläum gefragt, ob sie auch etwas von ihren Produkten zur Verfügung stellen möchte. Sie hat "ja" gesagt. Außerdem hat sie mich gefragt, ob sie im Gegenzug auch eines meiner Produkte bei ihr verlose. Dann allerdings, war ich Portemonnaie im DaWanda-Newsletter und ich bin mit meiner Verlosung etwas in den Hintergrund gerückt. 

Aber das war nicht weiter schlimm, denn so hatte ich genügend Zeit, mir eine neue Kategorie für meinen Blog auszudenken. Und das ist nun der Auftakt.

Die neue Kategorie heißt Blog&Shop und befasst sich mit all den DaWanda-Verkäufern die gleichzeitig auch einen Blog im Netz haben. Um etwas hinter die Kulissen zu sehen und den Shopbesitzer etwas besser kennen zu lernen, habe ich einen Fragebogen erstellt. Wer mag, kann noch gerne eines seiner Produkte, bei mir, verlosen. 

Kathrin hatte die tolle Idee, dass sie gleichzeitig auf ihrem Blog, eines meiner Produkte verlost. Also habe auch ich mich hingesetzt und den Fragebogen ausgefüllt. War gar nicht so einfach. Schaut bei Kathrin vorbei und nehmt auch dort an der Verlosung teil. Vielleicht habt ihr ja Glück.

Den Anfang macht nun ...

käselotti



Blog


Was war zuerst da, dein Blog oder dein Shop?

Mein Shop war zuerst da. Er existiert nun schon seit über 5 Jahren. Vor 3 Jahren habe ich dann mit dem Bloggen angefangen.

Bloggst du hauptsächlich über deinen Shop und deine Produkte?

Die meisten Beiträge in meinem Blog sind tatsächlich über meine Produkte, hauptsächlich über deren Entstehungsprozess. 

Wie würdest du deinen Blog beschreiben? Du hast 5 Sätze zur Verfügung!

Der käselotti-Blog zeigt einen Einblick in meine kreative Arbeit für mein kleines Label. Er ist zwar nicht einer von diesen hochglanzpolierten Blogs, doch alles was ich schreibe, kommt von mir und von Herzen. Ich schreibe über meine Produkte, meine Arbeit, Designmärkte und auch über andere Dinge, die ich in meinem Alltag erlebe,  die mit Kreativität oder Nähen zu tun haben.


Shop


Dein erstes verkauftes Produkt war?

Eine Tabaktasche. Meine frühere Mitbewohnerin bat mich, eine für Sie zu nähen, und daraus entstand dann der Anstoß für die erste kleine Taschenserie.

Trifft man dich auch auf Märkten? Wenn ja wo kann man dich treffen? Wenn nicht, warum?

Ich bin sehr gern auf Märkten, weil man dort direkt die Reaktionen der Besucher auf die eigenen Produkte beobachten kann. Schön, wenn man wildfremden Leuten ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann! 
Außerdem trifft man unter den Ausstellern immer nette Leute. Ich finde diese Gemeinschaft sehr außergewöhnlich, denn obwohl man ja doch in Konkurrenz zueinander steht, ist davon meist wenig zu spüren und man hilft sich gegenseitig immer gern.

Ist dein Lädchen dein Hobby oder dein Broterwerb?

Bisher kann ich noch nicht davon leben, aber es ist ein ganz gutes Zubrot, und eines das auch noch sehr viel Spaß macht. Über ein Hobby geht es aber schon lange hinaus...

Welchen Beruf hast du ursprünglich gelernt und übst du ihn weiterhin aus?

Ich bin Grafik-Designerin und arbeite auch noch 4 Tage in der Woche in einem Hamburger Kinderbuchverlag. Mit dem eigenen Stoffdesign habe ich schließlich einen Bereich gefunden, der meinen Beruf und mein Faible für schöne Stoffe vereint.

Wie machst du es, wenn du einen Großauftrag bekommst? Nimmst du dir dafür frei?

Das ist bisher noch nicht vorgekommen, aber ich nähe eigentlich immer schon den ganzen Sommer über fürs Weihnachtsgeschäft.

Kennen dich die Postangestellten im Postamt schon persönlich, oder wie versendest du deine Bestellungen?

Ich hab mir manchmal schon Gedanken gemacht, ob der nette Hermes-Shop-Betreiber seinen Service nur pauschal bezahlt bekommt, oder ob er wenigstens an jedem Päckchen, das ich bringe, etwas verdient... Aber mittlerweile verschicke ich die meisten Sendungen als Groß- oder Maxibrief, die kann man dann einfach in den Briefkasten werfen.

Machst du deine Steuererklärung selbst oder lässt du sie machen?

Mittlerweile lasse ich sie machen. Ich blicke auch einfach nicht mehr durch... Das ist mir sonst einfach zu viel kostbare Lebenszeit, die dafür draufgeht...

Wie würdest du deinen Shop weiterführen, wenn du alle Mittel und Möglichkeiten hättest deinen Shop auszubauen oder umzugestalten?

Erstmal würde ich mir ein schönes großes und helles  Atelier zulegen (ich nähe momentan auf etwa 3m²).
Ich würde vielleicht nur noch eigene Stoffe vernähen oder die eigenen Stoffe direkt verkaufen. Ich würde auch tolle Verpackungen entwerfen und bedrucken lassen.

Last but not least

Dein Lieblingspost:

Als ich meinen allerersten Fuchs genäht habe:

Dein Lieblingsprodukt:

Meine Fuchsbörse, weil sie mir zu einem kleinen Erfolgs-Durchbruch verholfen hat. 

Schlage jemand anderen für meine Blog&Shop-Kategorie vor!

Die liebe Anni von Annimi:



Nun hat Kathrin auch für euch ein neues Portemonnaie! Einen Waschbären!


Um diesen Waschbären bei euch aufzunehmen, müsst ihr nicht viel tun. Ihr solltet Follower meines Blogs sein und ihr müsst ein Kommentar hier oder bei Facebook zu hinterlassen. Ihr wandert dann automatisch in den Lostopf. Falls ihr keinen Blog habt, schreibt bitte noch eure Mailadresse in den Kommentar.

Ihr könnt euer Kommentar bis Donnerstag 23:59 Uhr hinterlassen. Am Freitag ziehe ich dann den Gewinner.

Falls du auch gerne an meiner Aktion Blog&Shop teilnehmen möchtest, dann schreib mir doch einfach eine Mail.

30. Mai 2013

Wochenrückblick in Bildern à la Fee

Die liebe Fee veröffentlicht diese Woche ihren 100. Wochenrückblick. Sie postet für jeden Tag in der Woche drei Fotos. Immer was sie getragen, was sie gegessen und was sie gemacht hat.

Anlässlich des 100. Wochenrückblick dürfen auch alle anderen Leser ihre Woche auf diese Art und Weise zusammen fassen. Natürlich winkt dafür auch eine Belohnung. Aber das könnte ihr bei Fee auf der Seite nach lesen.

Nun aber meine Woche. Und ich bin froh, dass es genau diese Woche war. Denn meine Woche war mehr als aufregend. Aber seht selbst.


Getragen: Die Winterhausschuhe.//Gegessen: Rahbarberkuchen.// Gemacht: Pflanzen aus dem Park mitgenommen um sie im Naturführer zu bestimmen. 

Getrag: Unser Geschwisterarmband und mein neues Kleid.// Gegessen: Mein Lunchpacket und eine Banane.// Gemacht: Ich bin das erste Mal, als Betreuer, auf eine Klassenfahrt gefahren. 

Getragen: Das erste Mal seit 2 Jahren mal wieder Blue Jeans.// Gegessen: Unteranderem diese feinen klein Mango-Maracuja- Gummitiere.// Gemacht: Mit den Kindern zusammen Postkarten an Zuhause geschickt.


Getragen: Flechtzopf, Schal und Fleecjacke.// Gegessen: Othello Kekse.// Gemacht: Seifenblasen. 


Getragen: Das letzte Mal für unbestimmte Zeit Jeans.// Gegessen: Nach all den Süßigkeiten und gewöhnungsbedürftigen Mittagsgerichten, habe ich mir mal eine Pizza geholt.// Gemacht: Eine ganz einsame Radtour, entlang der blühenden Rapsfeldern und der Elbe. Nach 4 Tagen Klassenfahrt musste ich mal alleine sein. 

Getragen: Gummistiefel, anders wäre ich gar nicht trovkenen Fußes im Garten angekommen.// Gegessen: Blätterteig-Flammkuchen.// Gemacht: Ich habe mir ein neues Rezept ausgedacht.


Getragen: So lange es ging meinen Schlafanzug.// Gegessen: Leckeren Kuchen á la Mama.// Gemacht: Meinen Pullover fast fertig gestrickt.

Ich bin so froh, dass ich mit auf Sklassenfahrt fahren durfte. Auch wenn es anstrengend ist, war es sehr schön. Aber eins kann ich euch sagen, solche Wochenrückblicke, wie Fee sie macht, wird es hier nicht geben. Es ist einfach zuansträngend beim Essen daran zu denken, es auch noch zu fotografieren.  



26. Mai 2013

Sieben Sachen Sonntag #21

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.


Eine Bestellung aufgegeben. Ich hoffe sie kommt bald an. 


Den Pullover fast fertig gestrickt. 


Kuchen gegessen. Dieses Mal hat Mama gebacken. 


Im Halteverbot ausgeharrt. 


Mich dann doch fürs Lesen entschlossen. 


Meine Sonntagsbleibe aufgeschlossen. 


Eine heiße Brühe mit Ei angerührt.







25. Mai 2013

Meine Garten in Obstkisten


 

Nun will ich euch aber verraten welche Pflanzen ich in meine Gemüsekisten gesetzt habe.
Als grobe Richtlinie habe ich mir Teekräuter und Salat gedacht. Und dann noch ein paar Trockenblumen.

Trockenblumen weil ich habe im letzten Jahr auf einem der vielen Dresdener Weihnachtsmärkte einen Stand mit Trockenblumen gesehen. Es gab Kränze, Sträuße und Buketts aus Trockenblumen. Das sah alles so wunderhübsch aus und ist doch so einfach. 

Dann noch Salat, weil frischer Salat so wunderbar schmeckt und er immer wieder nachwächst, wenn man ihn richtig behandelt. Ich möchte verschiedene Sorten Salat probieren, aber ich sähe den Salat besser erst jetzt nach den Eisheiligen aus. 

Teekräuter wollte ich in diesem Jahr unbedingt haben, denn im letzten Jahr habe ich über den Sommer fast nur selbst gemachten (Eis-)Tee getrunken. Dazu habe ich einfach Pfefferminz- und Zitronenmelisseblätter aufgebrüht und abkühlen lassen. Eine ganz feine Mischung und so erfrischend. Außerdem habe ich dazu noch Ananasmelisse, Salbei, Thymian, Kamille und Stevia gepflanzt. Ich habe gelesen, dass man diese Kräuter, genau wie die Trockenblumen, binden kann und als Teesträuße prima verschenken kann. Trocknen wollte ich sie eh, denn seitdem ich die selbst angepflanzten Pfefferminztee getrunken habe, möchte ich nie wieder anderen trinken.


Da ich der Meinung bin, dass in einem Garten auch immer etwas essbares wachsen muss, habe ich hier Zuckererbsen ausgesät. Ich hoffe, dass sie nachher um den alten Stuhl herum ranken. Dann brauche ich nicht noch eine extra Kletterhilfe bauen. Und ansonsten habe ich noch Paprika ausgesät, aber die sind zur Zeit noch im Gewächshaus. Mal sehen was aus meinen Pflänzchen so wird.


21. Mai 2013

Die Konfirmation, meine Outfit und meine Frisur

Natürlich war die Konfirmation gar nicht schlimm. Ich musste auch nur ein Mal erzählen was ich gerade so mache.



Um pünktlich dabei zu sein musste wir um 6 Uhr aufstehen, damit wir rechtzeitig um 8 Uhr los fahren konnten. Es war wirklich komisch um die Uhrzeit an alles zu denken und sich so festlich wie möglich zu drapieren.

Allerdings haben wir in den frühen Morgenstunden die Kameras und einen Mantel auf der Treppe (zum Glück im Haus) vergessen. So das wir nur unsere Handys hatten zum Fotografieren. Obwohl ich gerne ein tolles Bild gehabt hätte, von meinem doch gelungen Outfit, war es auch stressfrei, nicht immer den perfekten Moment für den Auslöser abzupassen.

Es sind dann doch zum Glück ein paar Fotos entstanden, auf denen meine Frisur und mein Outfit zu erahnen sind. Danke noch mal an die Gastgeber und besonders an Philipp für die Fotos.


Hier mal ein Bild auf dem man meine, relativ leicht Flechtfrisur gut erkennen kann. Es sind eigentlich 3 Zöpfe. Und am einfachsten geht es, wenn man diese durchsichtigen plastig Zopfgummis benutzt. Einfach den ersten Zopf aus der Ponypartie flechten, mit einem Zopfgummie das ganze fixieren und in den Zopfgummi das Spitzenband stecken. Ein etwas längere Ende um den geflochten Zopf wickeln und unter dem Zopf, das Ende mit einer Haarnadel feststecken.
Dann zwei weiter Partien aus der Seite abteilen und mit dem ersten Zopf zumsammen weiter flechten. Dabei das Spitzenband so verflechten, dass es möglichst oft oben liegt. Und ist man auf Nackenhöhe angekommen die restlichen Haare nehmen und den Zopf bis unten flechten. Eigentlich gar nicht so schwer.

Um ehrlich zu sein war die Konfirmation sogar sehr sehr lustig. Wir haben, trotz Platzregen, sehr viel gelacht. Das sieht man auch deutlich an dem einzigem Bild, dass entstanden ist, ohne meine wärmende Jacke. Und hättet ihr nicht so viel nach gefragt, hätte ich dieses Bild hier ganz bestimmt nicht veröffentlicht.


Wie ihr seht, seht ihr nichts von den schmalen Trägern und dem mordsmäßigen Ausschnitt. Da das "Jäckchen" offen getragen gerade neben dem Körper herunter hängt, hätte man vom Kleid nicht mehr viel gesehen. So habe ich es einfach auf dem Rücken mit einem der besagten durchsichtigen Zopfgummies zusammen genommen.

Mein Geschenk sollt ihr natürlich auch noch sehen. Ich habe lange Hin und Her überlegt und eigentlich hatte ich eine super Geschenkidee. Aber so wie es immer ist, wenn man zum Flohmarkt fährt und sagt ich brauch DAS, bekommt man es nie. Also wurde ich selbst etwas kreativ.

Dazu habe ich dieses Gedicht von Erich Kästner gefunden:


Zur Fotografie eines Konfirmanden

Da steht er nun, als Mann verkleidet,
und kommt sich nicht geheuer vor.
Fast sieht es aus, als ob er leidet.
Er ahnt vielleicht, was er verlor. 

Er trägt die erste lange Hose. 
Er spürt das erste steife Hemd.
Er macht die erste steife Pose.
Zum ersten Mal ist er sich fremd. 

Er hört sein Herz mit Hämmern pochen.
Er steht und fühlt, daß gar nichts sitzt.
Die Zukunft liegt ihm in den Knochen.
Er sieht so aus, als hätt’s geblitzt.

Womöglich kann man noch genauer
erklären, was den Jungen quält:
Die Kindheit starb; nun trägt er Trauer
und hat den Anzug schwarz gewählt. 


Er steht dazwischen und daneben.
Er ist nicht groß. Er ist nicht klein.
Was nun beginnt, nennt man das Leben.
Und morgen früh tritt er hinein.

aus: "Wird's besser? Wird's schlimmer? - Gebrauchstexte für (fast) jeden Anlass" von Erich Kästner

Die Überschrift habe ich durch " Erinnerung an den Tag der Konfirmation" ersetzt und alles zusammen in einen Rahmen gesteckt. Aber seht selbst.







20. Mai 2013

7 Sachen Pfingsten

Heute mal ein 7 Sachen Pfingst Spezial. 


Einen Kragen gehäkelt. 


Einen Reisverschluss ausgelöst. 


Ein Knopfloch-Nähanleitung geschrieben.
 

Meine Stricksachen durch die Gegend getragen.


Blumen zum Bestimmen nach Hause getragen.


Den vor drei Wochen angesetzten Likör verkostet. 


Leider immer noch nicht fertig. Dabei bräuchte ich ihn jetzt bei diesem kalten Wetter. 





Sonntags-/Feiertagskuchen - Himbeer-Rhabarber Turnovers


Mein erstes Martha Stewart Rezept und es hat auf Anhieb geklappt. Dazu war es auch noch ganz einfach. Es kann natürlich auch wieder mit gefrorenem Rhabarber gemacht werden. So wie ich es getan habe. Aber nun zum Rezept.

Zutaten:

  • 1 Packung Blätterteig
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 200 g Rhabarber (geschält und in kleine Stücke geschnitten)
  • 1 Priese Salz
  • 2 El Stärke
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 1 Tl Zitronenschale
  • 16 Himbeeren
  • 1 Eigelb
  • 1 El Milch
  • Zucker
Zubereitung:

Den Blätterteig in Quadrate schneiden. Dazu eignet sich ein Pizzaschneider sehr gut. Im Rezept steht, dass die Quadrate eine Kantenlänge von 20 cm haben sollten. Ich habe meine etwas kleiner gemacht. Die Quadrate auf ein, mit Backpapier belegtes, Backblech legen und ruhen lassen.

In einer Schüssel den Zucker mit dem Inhalt der halben Vanilleschote mischen und über den Rhabarber geben. Dazu kommt außerdem das Salz, die Stärke, der Zitronensaft und die Zitronenschale. Alles gut miteinander vermischen und zum Schluss vorsichtig die Himbeeren unterheben. Das Ganze mindestens eine Stunde ziehen lassen. Es sollte sich Saft bilden. Diesen brauchen wir nicht für die Füllungen. Also müssen wir die Mischung in einem Sieb gut abtropfen lassen. 


In der Zwischenzeit mische ich das Eigelb mit der Milch. Das geht am besten mit einem Quirl. Und heize den Ofen auf 190°C vor.

Die Füllung verteile ich gleichmäßig in der Mitte aller Quadrate. Den Teig falte ich dann diagonal über die Füllung, so das sich ein Dreieck bildet. Die Ränder drücke ich mit den Zinken einer Gabel fest.

Alle Dreiecke werden auf der Oberseite mit der Eimischung eingepinselt und mit Zucker bestreut. Ab in den Ofen damit, für 25 - 35 Minuten. Aber passt auf, dass sie nicht zu braun werden. Nach kurzem Abkühlen können die Turnovers gleich serviert werden. Aber passt auf, die Füllung braucht länger zum abkühlen.




12. Mai 2013

Sieben Sachen Sonntag #19

Noch mal eben die Lippen nach gezogen. 


Täschchen gepackt. 


Eine Gottesdienst-Ablaufplan gehalten. Echt praktisch. 


Lecker gespeißt, wie schon lange nicht mehr, auf einer Familienfeier mit Buffet. 


In einer kleinen Regenpause vom Buffet auf einen Ausflugsdamfer gewechselt. Dank dem freundlichen Kapitänt heile über die "gangway" geschafft. 


Nach dem ganzen Essen erst mal die Beine vertreten. Zur Sicherheit mit der Hand an der Relin. 


Aus all dem ganzen schicken Sachen geschlüpft und das Flechtwerk entwirrt. 






Sonntagskuchen - Rhabarber-Schokoladen-Muffin


Nun aber endlich das erste Rhabarberrezept. Beidem man auch super aufgetauten Rhabarber verwenden kann. 

Zutaten:

300 g Rhabarber
100 g weiße Schokolade
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
75 g Zucker
2 Eier
200 ml Milch
100 ml Öl

Zubereitung:

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und den Rhabarber schälen und in kleine Stückchen schneiden. Die Schokolade mit dem Messer in klein schneiden. Die trockenen Zutaten mit einander vermischen und die nassen Zutaten schaumig schlagen. Nach und nach die Mehlmischung dazu geben. Wenn alles verrührt ist die Schokolade und den Rhabarber unterheben. Den Teig auf die 12 Muffinförmchen aufteilen. Die Muffins dann etwas mehr als eine halbe Stunde im Ofen backen. 

9. Mai 2013

Kirchentauglich muss es werden






Ich bin am kommenden Sonntag auf eine Konfirmation eingeladen. Ich mag solche Feierlichkeiten eigentlich, wenn man mal davon absieht, dass man so um die 3 bis 5 Mal erklären muss was man studiert und was man damit machen kann.
Ich mag die Geselligkeit und das man Bekannte trifft, die man einige Jahre schon nicht gesehen hat.
Für solche Anlässe, also bei denen der Mann Schlips und Anzug trägt, habe ich mein Standard Outfit. Ein schwarzer Baby-doll Cocktailkleid. Da es schwarz ist kann man alles mögliche dazu kombinieren und es passt immer. 

Obwohl ich auch erwähnen sollte, dass mir schwarz für eine Konfirmation immer etwas zu düster ist. In Verbindung mit der Kirche könnte man auch auf eine Beerdigung schließen. Kurz um ich wollte lieber eines meiner Sommerkleider anziehen. Das einzige, dass auch festlich aussieht, hing allerdings nun den ganzen Winter über im Kleiderschrank. Und so habe ich letztes Wochenende erst entdeckt, dass die eingenähten Gummibänder alle porös geworden sind. Ob man die einfach austauschen kann, muss ich erst mal sehen. 


Also muss das Schwarze nun doch wieder herhalten. Das letzte Mal, als ich es getragen habe, war ich auf einem Herbstball und ich muss gestehen, dass ich ganz vergessen hatte, wie groß der Ausschnitt war/ immer noch ist. Für die Kirche ist mir das etwas zu doll. Also hier mein Plan: Ich mache einen Loop um, aber nicht irgendeinen, sondern einen festlichen. Natürlich auch in schwarz. Wo es den geben soll habe ich nicht heraus gefunden. Aber ich habe mir einen einfachen Schal besorgt und einige Perlen, Pailletten und unendlich viel Spitze, alles in Schwarz. Es ist ein Segen, dass ich zur Zeit meine Praktikum in Berlin mache. So habe ich die Perlen und Pailletten bei Idee geholt und habe einen Abstecher zu Frau Tulpe gemacht, denn die hat schwarze Spitze, dass wusste ich. 

Natürlich hat mein Kleid auch Spaghettiträger  Gut nun bin ich kein Katholik, bei denen Schultern und Knie bei den Frauen bedeckt sein müssen, aber ich möchte dann doch nicht so freizügig in die Kirche setzen. Also so ein Bolero Abhilfe schaffen. Und etwas was ich wirklich nicht tragen mag sind Boleros. Ich trage lieber Strickjacken, die sind nicht ganz so eng und tragen nicht so auf. Nun kann ich ja nicht einfach eine Strickjacke über mein Kleid ziehen, dass würde doch etwas komisch wirken. 
Ich habe aber bei meiner Schalsuche ein feines Oberteil aus Spitze gefunden. Ganz in schwarz. 


Das Projekt lautet nun also: Loop nähen und aus einem Oberteil eine Strickjacke/Weste machen. 

Ich bin etwas beruhigt, denn ich habe am Freitag ja wieder meinen Nähkurs und diese Woche dann von 15 Uhr -19:45 Uhr. Das wird hoffentlich machbar sein. 

4. Mai 2013

Rhabarberzeit

Nein einige Tage Sonne braucht der Rhabarber noch in unserem Garten, bis er auf den Tisch kommt. Aber im Tiefkühlschrank stapeln sich noch 3 große Tüten mit geputzten und kleingeschnittenen Rhabarber. Die habe ich meiner lieben Oma zu verdanken. Denn immer wenn sie aus dem Garten kommt und wieder viel zu viel geerntet hat, dann friert sie die Reste gesäubert und klein geschnitten ein. Im letzten Jahr meinte sie es aber SEHR gut mit mir. Ich habe wohl 5 Kilogramm Rhabarber bekommen. Die letzten 2 Kilogramm habe ich das letzte Wochenende vernichtet. Sagen wir besser verwertet.


Ich habe Schoko-Rhabarbermuffins und Hang-over gebacken. Die Rezepte bekommt ihr die nächsten beiden Sonntage. Und dann gab es noch eine große Schüssel Kompott.

Das Kompott habe ich halbiert und mit der einen Hälfte einen Schnaps angesetzt. Der Pfingsten verkostet werden darf. Falls er schmeckt, werde ich euch in das Rezept einweihen. Hier schon mal das erste Bild.

1. Mai 2013

Urban Gardening auf dem Dorf


Die ersten wirklichen Frühlingstage verbringe ich zur Zeit nur zu gerne mit meinem kleinen Garten. Im Garten kann ich wirklich nicht sagen, denn dazu ist er zu klein.

Dieses Jahr habe ich Glück und mein Garten beschränkt sich nicht auf drei Balkonkästen an der Brüstung. Sondern mir stehen eigentlich mehrere hundert Quadratmeter zur Verfügung. Allerdings nicht wirklich. Denn dort haben wir den Hühnerhof, hier die Terrasse, dort drüben die Pkw-Stellplätze. Alles umgeben von Rasen und einzelnen Rabatten. Kurz um es ist nicht wirklich Platz um einen richtigen Garten anzulegen. So einen mit kleinen Beeten die von fest gestampften Wegen umgeben sind.
Schon im letzten Jahr fand ich einige Ideen des Urban Gardening sehr praktisch. So habe ich mir für meinen Garten auch etwas überlegt.
Das Wichtigste war und ist, dass der Garten relativ mobil sein muss oder zu mindestens so klein, dass er nicht wirklich stört. Mobil damit man beim Rasen mähen nicht noch mehr Hindernisse hat und im nächsten Jahr dort dann gelbe Flecke zurück bleiben.


Über die Adventszeit habe ich fleißig die Kisten der Mandarinen gesammelt, um darin meinen Garten anzulegen. Allerdings sind diese doch sehr niedrig. Glücklicherweise hat mein Vater die Idee überzeugt und er hat sich in sein Holzlager auf die Suche gemacht und mir diese, größeren und stabileren Kisten gezimmert.


Damit die Kistchen mobil sind, habe ich meinem Vater gleich noch ein alte Mistkarre abschwatzen können. Ja auch die hat er neu gestrichen und beplankt. Wenn ich das so schreibe, dann ist der Garten wohl eher ein Vater-Tochter-Projekt. Auf diese Karre kommen nun so viele Kisten wie möglich. Wahrscheinlich ganze 6. Aber das reicht hoffentlich für den Anfang.



Hier habe ich schon mal meinen vorläufigen Pflanzplan. Bewusst mit Post-Its versehen, denn ich bin mir nicht so sicher, dass auch alles so wächst wie es soll.


Die Mandarinenkisten habe ich mit Zeitungspapier ausgelegt, mit Erde gefüllt und darin dann gesät oder Stecklinge gesetzt.


Wenn der gesamte Rosmarin und Thymian anwächst werde ich wohl doch noch einige Kisten mehr brauchen.


Die Obstkisten habe ich mit einem einfachen Gartenfließ ausgelegt und dann erst Sägespäne, dann Nährstoff armen Mutterboden und oben drauf die gute Pflanz- und Blumenerde verteilt. In so eine kleine Kiste passen gut und gerne 40 Liter Pflanzende. In die große dann etwa 80 Liter. Das wäre einfach viel zu teuer für alle Kisten.

Was ich nun gepflanzt und gesät habe erzähle ich euch im nächsten Post. Bis dahin hoffe ich, dass alles ganz lieb und artig wächst.