29. Januar 2013

Der Schnee ist weg ...

Ja ich habe es eingesehen, der Schnee ist nun erst mal Geschichte für diesen Winter und die Frühjahrsplanung (darüber werde ich ganz bestimmt bald schreiben) steht an.

Also weg mit dem Schnee, aber dafür ein neues about me.

Ja auch ein Resultat magnolias e-course.

28. Januar 2013

Sieben Sachen Sonntag #4

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.

Bis lange nach Mitternacht habe ich versucht dieses Häkelmuster zu bezwingen.


Nach dem Schlafen habe ich mein Lädchen etwas aufgefüllt.


Gefühlte 100 Mal den Krawall-Kater in seine Schranken gewiesen. 


Sämtliche Getränkepulverpackungen aufgerissen.


Für das sonntägliche Bad eine Kerze entzündet.


Noch mal, bevor sie wieder weg sind, durch meine Schwimmbadlocken gewuschelt.



Einen Holunderpunsch genossen.

26. Januar 2013

Unerschöpflich ist die Liebe #1

Die Liebe ist etwas ganz besonderes. Das wussten wir auch schon bevor wir Werke gelesen haben wie: Goethes "Leiden des jungen Werthers", Fontanes "Effi Briest", Schillers "Kabale und Liebe" oder Shakespeare "Romeo und Julia".

Aber der Großteil dieser Werke befasst sich mit dem Schmerz und Leid der Liebe. Dabei fängt fast jede Liebe wundervoll an, zumindest im Nachhinein betrachtet. Und genau dieser Anfang, die Schmetterlinge im Bauch, die Unsicherheit, ob es dem anderen auch so geht, das erste Treffen bis hin zum ersten Kuss, ist immer wieder eine andere Geschichte. Eine Geschichte die immer in Erinnerung bleibt. Und die man gerne seinen Kindern und Enkeln erzählt.

So auch die beginnende Liebe meiner Großeltern.


Eberhard & Ingrid


Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Jahr ohne Sommer.
(Schwedisches Sprichwort)

Mein Opa studierte in einer kleinen Stadt im Harz. Zusammen mit seinem Freund ging er auf eine abendliche Tanzveranstaltung. Und dort sah er meine Oma zum ersten Mal. An diesem Abend trank er etwas zu viel Alkohol. Aber als meine Oma dann nach Hause wollte, nahm er all seinen Mut zusammen und sprach sie an. Er frage sie ob sie sich nicht am nächsten Tag wiedersehen könnten. Sie machten sich eine Uhrzeit und einen Treffpunkt aus.

Am nächsten Tag, vermutlich gebeutelt von der letzten alkoholreichen Nacht, wusste mein Opa zum Glück noch wo und wann sie sich treffen wollten. Aber er hatte total vergessen wie sie aussah. An ihren gelben Anorak konnte er sich noch erinnern, aber mehr nicht.

Dann kam eine junge Frau im gelben Anorak. Allerdings mit roten Locken, die er so gar nicht mochte, und ansonsten fand mein Opa diese Frau auch überhaupt nicht attraktiv. Er bekam mächtige Angst, dass sie ihn gleich ansprechen würde. Vermutlich stellte er sich die Frage, ob er wirklich so viel getrunken hatte, dass er sich mit dieser Frau verabreden konnte.

Zu seinem großen Glück ging die Frau an ihm vorbei und nahm keinerlei Notiz von ihm. Wenig später kam eine zweite Frau mit ebenfalls einer gelben Jacke zu dem Treffpunkt. Und schon auf den ersten Blick wusste mein Opa wieder warum er sie gefragt hatte. Sie war wunder hübsch "mit seltsam braunem Haar". Wie er immer ihre Haarfarbe beschrieben hatte.


Das war der Anfang einer Liebe, die bis zum Tod meiner Großmutter, kurz nach meiner Geburt hielt. Zwei Kinder hervorbrachte, meine Mutter und meinen Onkel. Und eine Familiengeschichte von vielen, die so nur meine Großeltern erlebt haben. Geschichten die mir meine Mutter heute noch immer wieder gerne erzählt.

22. Januar 2013

Schneeflocken Handschuhe

 

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Ich habe von euch so viel Lob für meine Handschuhe bekommen, dass ich nun ein extra Post dazu schreibe. Um euch mal zu verraten, wie einfach sie gemacht sind.

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Denn ich hatte etwas Ärger mit diesen lieben Dingern. Davon ahnte ich noch nichts, als mein bester Freund mich gefragt hat, ob ich auch Fausthandschuhe mit Schneeflocken und so einem Band, von dem ich mal erzählt habe, hinbekomme.

Nachdem ich meinem Vater zu Weihnachten ja die superpraktischen, aber leider etwas zu kleinen Handschuhe gestrickt habe. Dachte ich noch, dass einfache Fausthandschuhe ein Klacks sind. Und ich müsste nur etwas beim Muster aufpassen.

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Leider war es etwas schwierig weiße und rote Wolle direkt nach Weihnachten, Anfang Januar, zubekommen. So habe ich ist die rote Wolle für Nadelstärke 3 bis 3,5 gedacht und die weiße für 3 bis 4. Da dachte ich noch, na das wird schon passen.

Tat es leider nicht. Denn die weiße Wolle war etwas dicker und verzog mir im meine Maschenprobe. Dazu kommt noch, dass ich das mit dem mehrfarbigen Stricken einfach noch nicht drauf habe. Das muss ich bald mal etwas gegen tun!

Also habe ich mich für die Methode einfarbig Stricken und dann besticken entschieden. Und siehe da, es ging viel besser.

Natürlich ist es eine ganz schöne Zählerei, die richtige Reihe und Masche für den Anfang zu finden. Aber im Endeffekt bei weitem hübscher, als meine 3 vorherigen Versuche.

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Bei diesen Handschuhen habe ich zum ersten Mal mein neues Label angenäht. Und muss sagen, ich bin zufrieden. Ich habe die alten Labels immer, in passender Fabre, selbst von Handgestickt. Aber ich habe mich immer dagegen gesträubt, ich bin nicht so ein großer Stickfreund. Ich bin wegen ihnen oft in Zeitnot und Stress geraten, denn nicht für alle meine Produkte, in meinem Lädchen, waren die Label schon gestickt und eingenäht. So dass ich vor Weihnachten, auf Grund der vielen Bestellungen, mächtig zu sticken hatte.

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Nun aber noch die Geschichte zu dem Band. Ich habe es vor einigen Wintern einmal miterlebt wie eine Freundin ihre Handschuhe in der halben Stadt gesucht hatte, um sie am Ende doch nicht wieder zu finden. Und hatte seit dem panische Angst, dass auch ich mal meine Lieblingshandschuhe verlieren könnte.

Einen Winter später, stand ich mit einer anderen Freundin, draußen vor dem Audimax. Wir schlossen unserer Fahrräder ab. Ihr Rad wollte nicht so wie sie, da zog sie ihre Handschuhe aus und ließ sie fallen. Das dachte ich zumindest. Dann habe ich es erst gesehen, dass ihre Handschuhe fröhlich an ihren Handgelenken baumelten. Tolle Idee! Marie damals meinte, sie war ständig auf der Suche nach ihren Handschuhen und warum kann soll man als großer Mensch nicht auch so Handschuhbänder haben wie die kleinen Menschen?

Ja warum eigentlich nicht. Die Idee erzähle ich jedem, der “Handschuprobleme” hat. Vielleicht schaffe ich es auch mal, mir eigene Handschuhe zu stricken und mit so einem Handschuhband zu versehen.

20. Januar 2013

Sieben Sachen Sonntag #3


Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.



Etwas für den Shop gestrickt.



Meine Wäsche gemacht.



Zusammen mit meiner Schwester ein super gigantisches Kinderbuch gebastelt.



Eine Bestellung eingepackt.



An der Bachelor-Arbeit gefeilt.



Endlich, endlich meine Strickjacke fertig gemacht.



Vitamine aufgepickt. 

18. Januar 2013

Wirklich kein Thema für Vegetarier, aber dafür für Bio-Liebhaber


Ich habe schon im letzten Jahr überlegt, ob ich über diese Thema blogge, und mich dagegen entschlossen. Aber eigentlich soll dieser Blog mich, so authentisch wie möglich, repräsentieren und dazu gehört auch so ein Winterwochenende. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel.

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Wenn in der kalten Jahreszeit, nach Weihnachten, dieses Buch wieder öfter aus dem Bücherregal geholt wird, und mein Papa dazu noch hibbelig wird, dann ist es bald wieder so weit.

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Das Buch wird nur noch von dem alten Lederschutzumschlag zusammen gehalten. Wir haben es vor Jahren von meiner Oma bekommen, denn sie hat die Dinge, die sie wissen muss im Kopf. Und wir sollten nicht immer panisch nachfragen: “Wie war des jetzt? Mutter sag doch mal!!!”
In diesem Buch, von 1913, findet sich alles mögliche, was eine “gute” Hausfrau wissen muss. Ich finde in diesem Buch sind Rezepte drin, auf die wäre man nicht von alleine gekommen. Unter anderem auch Rezepte für das … (allen Vegetariern rate ich, ab hier nicht weiter zu lesen!!!)

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… Wurstmachen (für diejenigen von euch, die in der Schule nicht gezwungen wurden, Altdeutsch zu lernen).
Um ehrlich zu sein, gehört das Schlachten von Tieren schon immer zu meinem Leben dazu. Allerdings nur von Tieren die glücklich und zufrieden aufgewachsen sind.
Schon als ganz kleine Kinder waren wir dabei, wenn Oma, Opa, meine Paten Tante, nebst Mann kamen und uns beim Schwein Schlachten geholfen haben. Und war so lustig, wenn das heiße Wasser im Waschkessel kochtet und der Wasserdampf unseren kleinen Keller in eine Nebelhöhle verwandelt hat.

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Es rührt mich immer, wenn man in dem alten Buch, die Rezepte für Mett- und Leberwurst sucht, dass meine Oma genau dort eine alte Postkarte als Lesezeichen hinein gepackt hat. Früher haben wir viel öfter ein Schwein, oder auch mal zwei geschlachtet. Bis mein Vater es übertrieben hat und an einem Wochenende zwei Schweine und ein halbes Rind schlachten musste.
Das war so viel Arbeit, dass wir viele Jahre nicht mehr geschlachtet haben. Damals war ich 15. Nach 8 schlachtefreien Wintern haben wir es im Januar 2012 wieder versucht. Mein Vater hatte zum 50. Geburtstag ein Schlachtschwein, vom befreundeten Bauern, geschenkt bekommen. Und siehe da, es war super. Meine Mam, die unter sehr viele Allergien leidet, brauchte im vergangenem Jahr, in dem wir uns fast ausschließlich von unserer eigenen Wurst ernährten, kaum Allergiemittel nehmen.

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Aus diesem Grund und auch, weil mein Papa in Übung bleiben will, steht dieses Wochenende wieder Schlachten an. Das glückliche Schwein, aufgewachsen auf dem Hof meiner Kindergartenfreundin, haben wir Anfang der Woche zum Schlachter gebracht. Heute Morgen in aller Frühe (ca. 7 Uhr) haben wir das zerlegte Schwein abgeholt.

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Da fahre ich aus Sicherheitsgründen mit, denn mein Dad ist immer so aufgeregt, dass er hinterher alle Tipps, die er vom Schlachter bekommt, durch ein anderer bringt. Außerdem ist es immer lustig, als junges Mädel mit anzupacken. Heute morgen habe ich gleich den Namen "Püppie" abbekommen und los gings: "Püppie nimm mal die Kiste!" , "Püppie gib mir mal das.", "Püppie hast du denn schon einen Bräutigam?" , " Püppie macht ihr eher Schnitzel oder Wurst?"

Püppie hat dann alles sorgfältig ausgeführt und nur dann aufgeregt Fragen gestellt, wenn der Mann auch Zeit dafür hatte.

Eigentlich wollte ich euch hier Bilder von früher zeigen, wie gesellig das Schlachten bei uns immer ist. Aber auf jedem Bild war Fleisch, in seiner ursprünglichen Form, zu sehen. Das wollte ich euch wirklich nicht zu muten.
Ich bin nun also den Rest der Woche mit Fleischverarbeitung (komisches Wort) beschäftigt. Ob es am Sonntag meine sieben Sachen gibt, muss ich mal sehen. Denn ich möchte die Vegetarier wirklich nicht vergraulen.

15. Januar 2013

Eine meiner gelben Suppen

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Während meines Auslandssemster, in Schweden, waren wir oft in meiner nation Mittagessen. Dort gab es dann immer zwei Gerichte, ein vegetarisches und eins mit Fleisch. Ich habe das Essen dort bewundert, denn aus meiner Mensa kannte ich nur die Standardgerichte: Nudeln mit Soßen jeglicher Art, Schnitzel, Fisch und irgendetwas vegetarisches, meistens Überbackenes, an dem immer Salz fehlte, aber viel Knoblauch dran war.
Die Mittagsgerichte in Schweden, waren zwar immer reichlich und man war anschließend auch satt, aber ich hatte nicht oft dieses “deutsche” Völlegefühl, dass einem den Mittagsschlaf förmlich aufzwingt.
Als ich wieder zurück in Deutschland, fehlte mir die leichte Mittagskost. Da in den nationen nur Studenten arbeiten, habe ich ihnen mal eine Mail geschrieben und um einige Rezepte gebeten. Leider habe ich nicht das Rezept für den Nudelsalat mit Kochschinken und einer undefinierbaren leckeren roten Soße bekommen, aber dafür jede Menge neuer Lieblingsgerichtet.
So auch dieses:

Kichererbsensuppe mit Kokosmilch und Aprikosen

Und das kommt alles rein in die Suppe für 2 Personen:
  • 60 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 halbe gehackte Zwiebel
  • 1-2 Tl. Curry
  • Gemüsebrühe
  • 50 g Mohrrüben
  • 50g getrocknete Aprikosen (oder auch gerne mehr)
  • 100 ml Kokosmilch
  • 50g Champignons
  • 50g Broccoli
  • etwas Chili
  • ein paar Kokosflocken zu Dekoration

Und das mache ich damit:
Die Kichererbsen lege ich über Nacht in ausreichend Wasser ein. Sie werden mindestens doppelt so groß wie ursprünglich. Zur Sicherheit mache ich eine große Schüssel voll mit Wasser, dann haben die Erbsen auf jeden Fall genug.
Für die Suppe brate ich die Zwiebeln mit dem Curry in Öl an und gebe die abgetropften Kichererbsen dazu. Das fülle ich mit Gemüsebrühe auf, bis alles bedeckt ist und lasse alles 35 Minuten kochen.
In der Zwischenzeit schäle ich die Mohrrüben und schneide sie in feine Würfel. Die getrockneten Aprikosen hacke ich mit einem Messer klein. Sie saugen sich mit der Brühe auf und werden noch etwas größer.
Die Mohrrüben und Aprikosen kommen zu den Erbsen in den Topf und kochen dann noch mal 15 Minuten.
Dann kommt die Kokosmilch, die Champignons (ich nehme die in Scheiben geschnittenen aus dem Glas) und den etwas zerkleinerten Broccoli in die Suppe. Am besten macht es sich hier, wenn man Broccoliröschen verwendet. Aber der frische kleine geschnitten geht auch.
Das ganze lasse ich noch mal 10 Minuten köcheln und schmecke es mit Chili, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer ab.
Wer mag kann die Kokosflocken anrösten und zur Dekoration über die Suppe streuen.
(Im Rezept steht jetzt noch, dass man dazu Reis, Nudeln oder Kartoffeln essen kann. Ich habe es noch nicht ausprobiert, denn ich fand die Erbsen ausreichend genug. Und wer aufgepasst hat, hat bereits festgestellt, dass es sich hier um ein VEGANES Rezept handel.)
Diese Suppe lässt sich super in großen Mengen kochen, wieder aufwärmen, und einfrieren.

14. Januar 2013

Schneestern–DIY


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Endlich ist es so weit-mein erstes DIY. Genau das liebe  ich an den anderen Blogs. Die süßen Ideen, die jedes Zuhause noch schöner machen. Ich hoffe meinen Casio,  das Licht und das weiße Papier vertragen sich, zumindest einigermaßen.
Gestern war ja der 13. Januar. Knut in Schweden. 20 Tage nach dem Weihnachtsfest feiern die Schweden und Finnen das Ende der Weihnachtszeit.
Sprichwörtlich fliegt an diesem Tag der Weihnachtsbaum raus und mit ihm alle anderen weihnachtlichen Sachen. “Tjugondag Knut kastas granen ut!” Ich persönlich habe diese Tradition übernommen, denn ich finde Weihnachten kann gar nicht lange genug sein.

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Nun ist der Weihnachtsengel wieder in seiner Schachtel und die Fenster sind wieder leer. Maximal eine Topfpflanze und eine Kerze stehen noch auf dem Fensterbrett.

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Damit das Fenster nicht ganz so leer bleibt, habe ich in diesem Jahr einige Schneesterne gebastelt. Wie es geht zeige ich euch heute.

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Was ihr dazu braucht ist nicht besonders viel:
  • Transparentpapier oder Butterbrotpapier
  • Klebestift
  • Schäre, Lineal, Bleistift oder einen Papiercutter
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Das Transparentpapier habe ich in 4 gleich große Rechtecke geschnitten. Dabei haben die Rechtecke eine Seitenlänge von 5cm x 13cm. In diesem Fall hat der Stern anschließend einen Durchmesser von 13cm. Wenn euer Stern größer oder kleiner sein soll, dann entspricht die kurze Seite immer 8/3 der langen Seite. (Bei 10cm Durchmesser rechnet ihr: 10:2,6666=3,75cm. Also entsteht ein Rechteck von 10cm x 4cm).

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Ich nehme mir den ersten Streifen Papier und falte ihn, der Länge nach, genau in der Mitte. Und öffne anschließend das Rechteck wieder.

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Dann werden alle vier Ecken an die, eben entstandene, Mittelfalz gefaltet.

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Auf die beiden Spitzen kommt nun etwas Kleber. Flüssigkleber würde sich nicht eigenen, denn dann würde das Papier wellig werden.

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Nun werden noch ein Mal die “Ecken” an die Mittelfalz gefaltet. Sie sollten durch den Kleber nun gut halten.CIMG4011

Nun kommt direkt in die Mitte etwas Kleber. Nun falte ich die Seiten auch an die Mittelfalz, so dass der Streifen nun auch noch schmaler geworden ist.

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Und dann so aussieht.

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Nun nur noch einmal alles der Länge nach falten und wieder öffnen.

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Das wiederhole ich mit den anderen 3 Streifen auch  und habe dann 4 fast identische Sternspitzen, die nun nur noch zusammen geklebt werden müssen.

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Dabei hilft uns, für die genaue Arbeit, das entstandene Kreuz in der Mitte der Sternspitzen. Auf die wir etwas Kleber geben.

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Um darauf die zweite Sternspitze zu kleben. Dabei darauf achten, dass die beiden Kreuze genau übereinander liegen. Am einfachsten geht es, in dem man die zweite Sternspitze zusammen gefaltet an die Mittellinie der ersten Sternspitze legt.

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Dann wieder etwas Kleber in die Mitte der Kreuze geben. Und den 3. Streifen quer zum Kreuz auf die anderen beiden kleben.

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Nun nur noch eine Sternenspitze und wir sind fast fertig.

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Die letzte Spitze wir wieder genau Kreuz auf Kreuz geklebt. Und fertig ist der erste Stern.

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Nun einfach mit einer Nadel und Faden eine Aufhängung an dem Stern befestigen …

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… und in dein Fenster hängen.


Wenn man die Rechtecke in der Größe 8cm x 3 cm zuschneidet, passen die fertigen Sterne super in einen Briefumschlag, z.B.: zur Weihnachtskarte (so habe ich es im letzten Jahr gemacht) / zu den Neujahrsgrüßen oder einfach mal so.