28. Oktober 2012

Vollmondnächte


Eigentlich mag ich sie nicht besonders gerne. Meistens schlafe ich schlecht und bekomme ein ziehen in einem meiner Weisheitszähne. Und erst der Morgen danach. Es ist oft ein Morgen mit schlechter Laune, auf den meist ein Tag auf dem Sofa folgt bis die Dämmerung einsetzt und ich einen Drang nach frischer Luft und Bewegung verspüre.

In diesen Nächten höre ich oft Hörbücher durch, bei denen ich normalerweise sofort einschlafe und dadurch nie die Zusammenhänge erkenne.
Aber ganz oft liege ich einfach nur da und mir schwirren unbeantwortete Fragen durch den Kopf, die ich in so einer Nacht bestimmt nicht beantworten kann. Vielleicht ergibt sich aus diesem Post eine neue Kategorie.
Und dank der App brauch ich noch nicht mal meinen Laptop.
Häufiges Thema der Vollmondnächte ist: Schaffe ich mein Studium? Für diese Frage entwickle ich dann meistens Lernpläne oder wiege die verschiedenen Methoden gegeneinander ab. Und schlafe dann etwas beruhigter ein.

Heute ist es allerdings ein anderes Thema. Es ist die Liebe und damit hätte ich kein schlechteres Thema finden können. Mich beschäftig heute die Frage: Bin ich zu nett?
Und gerade weil ich mir diese Frage oft stelle und sie bei weitem nicht einfach ist, kommt sie auf meinen Blog.

Nach dem extrem langen Vorwort komm hier nun der Hauptteil.

Also bin ich zu nett?

Hm ... Ich habe mit, auf Grund schlechter Erfahrungen, geschworen, dass ich mich nie in eine bestehende feste Beziehung einmischen werde. Hab ich auch noch nicht gemacht, um es gleich vorwegzunehmen. Die vergebenen unter euch werden mich vermutlich lynchen, aber ich stelle mir oft die Frage, ob das die richtige Entscheidung ist?

Bei den meisten, für mich interessanten, Männern gehe ich auf Abstand, sobald ich sie mit einem Mädel sehe oder sie mir von ihrer Beziehung erzählen. So kann ich es auch nicht nachvollziehen, dass ich beste Freundinnen den Mann ausspannen.

Aber wie ist es, wenn er nie erwähnt, dass er eine feste Beziehung hat? Und ich über 5 Ecken erfahre, dass er vergeben ist. Ist es dann so wie beim Schwarzfahren und Notlügen? Man macht es obwohl es verboten ist. Hätte ich diese ein Info einfach nicht bekommen, wäre ich mit keiner Schuld bewusst. Aber dann plagt mich immer noch mein schlechtes Gewissen, dass mich vor allem Übel oder auch Glück bewahrt.

Natürlich frage ich mich dann, warum hat er nichts gesagt? Liegt dann nicht etwas im Argen und ich wäre dann gar nicht die Ursache sondern nur der Auslöser. Und wenn nicht ich der Auslöser bin, kommt eine Andere die es dann ist.

Aber, um die erhitzten Gemüter aller die in einer Beziehung leben, wieder etwas zu besänftigen. Kann ich mich in einer Beziehung sicher sein, wenn ich weiß, dass es bei ihm Potential gibt mich zu verleugnen?

Ich habe mir irgendwann mal überlegt ich mache es wie Ted Mosbye in "Das Fenster" (5.Staffel). In dieser Folge bietet sich Ted die Möglichkeit eine Beziehung mit einem Mädel vom Collage einzugehen, die zwischen ihren Beziehungen nur kurz Single ist. Er gibt alles, ... leider kommt er wieder ein Mal zu spät und sie ist in einer neuen Beziehung.

Das kann also eine gute Lösung sein, die allerdings nicht sehr erfolgreich scheint.

Also ihr merkt, eine Vollmondnacht führt mich zu keinem Ergebnis.

25. Oktober 2012

Eigentlich sollte es etwas erfreuliches sein


Heute kam sie ... die dritte Ausgabe der deutschen Mollie Makes. Ich war schon gespannt, denn ich folge MYMAKI bei Insta_gram, sie ist an der deutschen Ausgabe beteiligt und macht oft Fotos von ihrer Arbeit. Allerdings arbeitet sie wohl schon an der nächsten Ausgabe. Denn ihre Projekte waren eher sommerlich.

Ziemlich weit vorn im Magazin befindet sich diese Doppelseite:


Ich war ganz erfreut. So viele tolle Dinge waren dabei. Ich wollte schon eine Kopie an den Weihnachtswichtel schicken. Aber dann habe ich die einzelnen Beschreibungen durchgelesen und bin beim Überschlagen schon auf eine immense Summe gekommen. Dann wollte ich es genau wissen. Ich bin tatsächlich auf 301,55€ gekommen. Natürlich ohne Porte für die einzelnen Anbieter.
Eigentlich bin ich noch immer sprachlos. Ich merke es jedes Jahr selbst, dass ich mehr Geld, als geplant für einen Adventskalender ausgebe. Aber bei 20-25€ ist dann wirklich Schluss. Ich meine jetzt nur die Füllung, nicht mit Kalender. Denn der ist seit einigen Jahren selbst gebastelt.

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Natürlich sind die DaWanda-Angebote ihr Geld wert. Und ich kann nachvollziehen wieviel Arbeit in den einzelnen Projekten steckt. Aber trotzdem käme ich nie auf die Idee nur DaWanda-Produkt, die teilweise 25€ kosten, für einen Adventskalender zu verwenden.
Ich stelle mir bei solchen Dingen dann immer meine Urgroßeltern vor. Die damals für meinen Opa bestimmt drei Mal überlegt haben, ob sie das Geld für einen Adventskalender mit Bildchen haben. Der dann aber mehrere Jahre Verwendung fand.

Aber ansonsten ist auch diese deutsche Mollie Makes sehr schön und vorallem weihnachtlich geworden.

17. Oktober 2012



Nur mal ein kurzes Lebenszeichen von mir. Mir geht es bestens. Es war in den letzten Monaten etwas stressig. Aber nun ist Besserung in Sicht. Heute Morgen habe ich folgenden Text bei Facebook gefunden. Er passt so gut, dass ich ihn auch hier teilen möchten. Auch auf die Gefahr, dass es schon ein alter Hut ist.

Bald gibt es wieder mehr von mir.




Wenn Du dich überfordert fühlst, wenn 24 Stunden an einem Tag nicht mehr reichen, dann erinnere Dich an die Geschichte von dem Marmeladenglas und den zwei Bier.




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Ein Philosophie-Professor stand vor seinem Kurs und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: Ein sehr großes Marmeladenglas und drei geschlossene Kisten. Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus


Golfbälle hervor, die er in das Marmeladenglas füllte. Er fragte die Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten es.




Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt M&Ms. Diese schüttete er zu den Golfbällen in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die M&Ms rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.




Daraufhin öffnete der Professor die dritte Kiste. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er ebenfalls in den Topf zu dem Golfball-M&M-Gemisch. Logischerweise füllte der Sand die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja".




Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.




"Nun", sagte der Professor, als das Lachen nachließ, "ich möchte, dass Sie dieses Marmeladenglas als Ihr Leben ansehen.




Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden."




Er fuhr fort: "Die M&Ms symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten."




"Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben", schloss der Professor, "hat es weder Platz für die M&Ms noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."




Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.




Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt Ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bier."