29. September 2013

Sieben Sachen Sonntag #39

Es ist wieder Sonntag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat.
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.


Wieder mal mitten in der Nacht nach Hause gekommen. 


Den Fahrradhänger angehangen. 


Holunder geholt und entsaftet. 


Zwischendurch noch mal das Spinnrad unter die Lupe genommen. 


Sonntagskuchen gegessen. 


Ein neues Glas filmjölk angesetzt. 


Noch mal die "Fachliteratur" zu Rate gezogen. 








Sonntagskuchen - Mascarpone-Torte mit Blaubeeren


Aus Schweden habe ich zwei Eimer voller Blaubeeren mitgebracht. Daraus möchte ich in naher Zukunft gerne Marmelade kochen. Aber natürlich nicht nur. So bleiben mir noch einige Blaubeeren für verschiedene Kuchen übrig. 
Dieser hier ist sehr einfach und gelingt auch wenn man ein oder zwei Zutaten weg lässt. Jedenfalls dann, wenn man den Rum und die Milch vergisst. 

Mascarpone-Torte mit Blaubeeren


Für den Boden:

  • 125g weiche Butter oder Margarine
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanilliezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 150g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 75g Schokoladentröpfchen
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 2 El Rum
  • 5 El Milch

Für die Creme:
  • 75g Zucker
  • 250g Mascarpone
  • 500g Quark
  • 1-2 El Zitronensaft

Für den Belag:

  • 250 g Blaubeeren
  • 250 ml Wasser
  • 1 Päckchen Tortenguss 
oder
  • 1 El Stärke
  • 2 El Zucker



Zubereitung:

Den Ofen auf 200C vorheizen. Zucker, Salz und Butter schaumig schlagen und nach und nach die Eier dazugeben. Mehl, Stärke, Backpulver und Schokotröpfchen (die auch durch Raspelschokolade ersetzt werden kann) miteinander vermischen und vorsichtig in den Teig rühren. Den Rum und die Milch zuletzt dazu geben. 

Den Teig in eine gefettete Form geben und 20 Minuten backen. Den Boden auskühlen lassen. 



Für die Creme alles zusammen rühren und auf dem Boden verstreichen. Die Blaubeeren auf der Creme verteilen. Den Totenguss laut Packungsanleitung zubereiten. Oder selber machen. Dazu mischt man Stärke, Zucker und etwas Wasser vermischen. Das restliche Wasser aufkochen. In einem dünnen Strahl die Zucker-Stärke-Mischung einrühren und noch eine halbe Minute verrühren. 
Den Guss aus der Mitte nach außen auf den Blaubeeren verteilen. 
Den Kuchen noch ungefähr eine Stunde kalt stellen. 

24. September 2013

Es wird nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird oder was lange währt wird endlich gut

Wie ist es eigentlich mit 25 Jahren wieder bei seinen Eltern einzuziehen.

Naja, leicht ist es nicht. Nicht wenn man zuvor 4 Jahre sein eigenes Reich hatte.

Auch wenn es nur ein Zimmer in einer WG war. Und erst recht nicht leicht, wenn man ein Auslandssemester gemacht hat und Erfahrungen gesammelt hat, die über die der Eltern hinaus geht.

In den letzten Wochen frage ich mich immer wieder, wie es die Familien in den Landidylle-Sonntagsabend-Fernsehdokumentationen schaffen. Dach bäckt die Schwiegertochter nette Kuchen, die Oma bastelt mit den Enkelkindern, der Opa geht mit Sohn und Enkelsohn in die Natur ... Ich könnte noch einige Beispiele nennen. Aber was ich mich immer frage: "Gibt es in diesen Familien keine Generationskonflikte?"
Oder überhaupt irgendwelche Auseinandersetzungen? Ist die Oma nicht böse, wenn nun die Schwiegertochter den Sonntagskuchen bäckt, obwohl es jahrelang ihre Aufgabe war? Und ist der Enkelsohn nicht davon genervt, dass er mit Anfang 20 noch immer nur die zurechtgesägten Holzscheite auf den Hänger laden darf? Ab wann darf er dann mal endlich selbst die Motorsäge schwingen?
Oder funktionieren diese Familien nur, wenn sich alle übermenschlich viel Respekt entgegenbringen und gerne ihre Aufgaben an andere weiterreichen.

Ich sehe es ja gerade selbst. Dabei habe ich nie den Drang gehabt, dass ich unbedingt mal hier ausziehen wollte. Ich war während des Studiums immer wieder gerne hier. Aber eben nur zu Besuch. Wenn man seine Wäsche in seiner eigenen Maschine waschen konnte. "Morgens" auch erst um 11 Uhr aufstehen konnte, weil man bis halb 2 wieder über den Büchern hing, und keine vorwurfsvollen Blicke zugeworfen bekommt. Oder eben immer erst genau vor dem Abendessen runter in den Supermarkt geht um die Hauptzutaten einzukaufen.
Aber trotzdem auch weiß, dass man immer wieder nach Hause kommen kann. Auch gerne für länger. Das aus seinem Kinderzimmer kein Bügelzimmer oder ein Bibliothek gemacht wurde, und man auch wirklich immer willkommen ist. Und in erster Linie zählt, dass man glücklich ist.

Allerdings gelten dann andere Gesetze, wenn man mit 25 wieder zurück kommt. Oder besser, es gelten immer noch die gleichen Gesetze. Es hat sich in 5 oder 10 Jahren nicht soviel an den alltäglichen Abläufen und Marotten geändert. Nur ich eben. Ich trinke meinen Kaffee jetzt schwarz. Ich trinke überhaupt jetzt Kaffee. Und auch gerne mehr als 2 Tassen. Es hat einige Wochen gedauert, bis wir uns alle zusammen entschlossen haben einfach eine zweite Kanne zu kochen.
Oder eben die Wäsche. Samstag wurde bei uns schon immer Wäsche gewaschen. Allerdings habe ich andere Waschpulvervorlieben als meine Mutter. (Ja so etwas gibt es. Und auch andere Weichspülervorlieben.) So musste ich lernen, dass ich für meine Wäsche einen anderen Waschtag finden musste. Und meine Mutter, dass sie meine Wäsche auch nicht waschen muss. Auch nicht, wenn sie auf dem darauffolgenden Samstag noch immer in meinem Wäschekorb in der Waschküche liegt.

Die sind nur zwei Beispiel. Aber mit 25 Jahren wieder Zuhause einziehen heißt sich neu einzuordnen. Würde man einfach da wieder weitermachen, wo man vor dem Auszug aufgehört hat, wäre es bestimmt leichter. Aber dann hätten sich die Erfahrungen der letzten Jahre gar nicht gelohnt. Das man besser vorher in den Schrank guckt, ob man noch saubere Bettwäsche hat, bevor man alle dreckige Bettwäsche (inklusive der gerade abgezogenen) in die Maschine zum Waschen gibt.

Warum ich das schreibe? Weil gerade heute wieder so ein Tag ist, an dem ich mich nicht mehr ein- und unterordnen möchte. Und es eine ganz hirnrissige Idee finde, zwischen Bachelor und Master, besser Zuhause einzuziehen, als irgendwo anderes zu wohnen, wo für die Miete, Fahrtkosten usw. schon die Hälfte meines Gehaltes draufgehen würde. Die Zeit lieber mit Praktika und Nebenjobs zu verbringen,und dabei hauptsächlich so wenig Geld wie möglich auszugeben. Dann aber auch noch mit der Abgabe der Bachelorarbeit ein 8 monatiges Fernstudium anzufangen. Wozu mir sonst die Zeit fehlen würde.

Anders muss ich auch sagen, dass ich nie mein Lädchen eröffnet hätte. Nie die Sandsäckchen zur Hochwasserhilfe genäht hätte. Nie das 2., weltbeste Praktikum in der schönsten Schule auf deutschem Boden gemacht hätte. (Oder habt ihr schon mal in Berlin leben können für 145€ im Monat,mit allem drum und dran?) Und vor allem habe ich hier die Freiheiten, die ich so oft in meiner WG vermisst habe.

Habe ich schon erwähnt, dass ich diese Woche noch Marmelade kochen möchte? Vielleicht sollte ich diese "kurze" Zeit Zuhause nochmal so richtig genießen. Denn nach dem Master werde ich wohl nicht mehr zurück kommen ...

Hätte ich mir die Überschrift besser vor dem fertigen Post überlegt! Nun möchte ich alles nur noch ganz positiv sehen und gar nicht mehr so schlimm finden. Das Wort und hat heute übrigens den Rekord mit 21 Auftritten gebrochen.

23. September 2013

Sieben Sachen Sonntag #38

Es ist wieder Sonntag Montag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat.
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute gestern habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.

Nach einer sehr ruhigen Nacht, Feierabend gemacht.


Meine Bücher aussortiert.


Mit der super tollen neuen Wolle die erste Mütze fürs Lädchen gestrickt.


Mamas zauberhaften Apfelkuchen verputzt.


Die Wahlbescheinigung geschnappt ...


... und meine Bürgerpflicht getan.


An meinem Spinnrad verzweifelt.

16. September 2013

Sieben Sachen Sonntag #37

Es ist wieder Sonntag Montag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat.
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute gestern habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.


Das Backbuch aus dem Schrank geholt.


Den Küchenhelfer startklar gemacht.


Den Ofen mit den Frühstücksbrötchen vorgeheizt.


Gestrickt-Lernt. Der vorerst letzte Sonntag an dem ich lernen muss.


Meine Wolle verteidigt.



Ein neues Langzeitprojekt angefangen. Wenn es etwas mehr zu sehen gibt, berichte ich noch ausführlich darüber.


Den Abend ausklingen lassen.


9. September 2013

Sieben Sachen Sonntag #36

Es ist wieder Sonntag Montag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat.
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute gestern habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.




Die Lieben alle heile durch die 3 Baustellen unseres A24-Abschnittes gebracht.


Die neuen Schuhe geschnürt.


Das Rad gehalten und gewartet.



Bastelmaterial gesucht.


Holz gebohrt.


Geknetet.


Am Ärmel für den Herbst-Poncho gestrickt.


7. September 2013

Verliebt, verlobt, verheiratet


Dieses Wochenende geht es auf ein viel zu selten gewordenes Fest in unserem Bekanntenkreis. Es wird geheiratet, aber vorher gibt es einen Polterabend. Da möchte ich nicht mit leeren Händen ankommen. 



Deswegen habe ich mir meine Herzstanzer und rotes Papier vorgenommen. Da ich genau weiß wo sich das Paar kennen gelernt, verlobt haben und heiraten werden habe ich aus einer Karte genau diese drei Orte ausgestanzt. 
Das war gar nicht so einfach, denn die Orte liegen teilweise 150 km auseinander. 


Vielleicht wäre es mit einem alten Autoatlas einfacher. Denn in dem sind alle Karten gleich und man findet  auch den kleinsten Ort. 

Die Glückwünsche habe ich auf die Rückseite des Rahmens geschrieben. 



Noch ein paar Herzen auf den Rahmen und fertig ist das Mitbringsel.