30. April 2013

Bianca wo bist du?

Nun habe ich fast alle Päckchen mit den Gewinnen fertig. Es hat doch etwas länger gedauert bis ich alle Adressen hatte. Gut alle habe ich noch nicht. BIANCA bitte melde dich, ich habe deine Adresse noch nicht. Wenn du dich bis Donnerstag Abend nicht gemeldet hast, dann verlose ich deinen Gewinn noch mal. Also hurtig hurtig.
Ansonsten sollte ihr bald alle eure Gewinne haben.

28. April 2013

Sieben Sachen Sonntag #17

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.

Heute mal wieder vom SmartPhone, darum kommen alle Fotos direkt nach dem Text.

Einen neuen Film eingelegt.// Meinen Garten umgeparkt.// Noch ein paar Steine umhäkelt.// Rhabarber gerührt.// Einen Prinzen vernascht.// Einige Nerven gelassen, beim Spitze abstricken.// Wotan im neuen Tatort gekuckt. (Wotan ist auch ein schöner Name, oder?)













Sonntagskuchen - Schokoladen Whoopies mit Nutella Frosting


Mal wieder ein Rezept von Leila Lindholm. Ein sehr einfaches noch dazu. Ich liebe sie, diese kleinen Gebäckstücke.

Für den Teig:
  • 100g weiche Butter
  • 1 1/2 dl Zucker
  • 1 Priese Salz
  • 1 Tl Vanillezucker
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron
  • 3 1/2 dl Mehl
  • 3 El Espresso
  • 1 Ei
  • 1/2 dl Kakao
  • 75 g geschmolzene Schokolade
  • 1 dl Crème Frâiche


Fürs Frosting:

  • 1 dl Nutella
  • 4 dl Puderzucker
  • 4 El Kakao
  • 2 Tl Vanillezucker
  • 150g Philadelphia
  • 1 El Kaffee
  • Streusel nach belieben

Zubereitung:

Heize den Ofen auf 175°C vor, mit Umluft. Schlage die Butter zusammen mit dem Zucker cremig. Vermische alle trockenen Zutaten sorgfältig miteinander. Und gebe die Mischung nach und nach zu der Buttermasse dazu. Mische das Ei, den Kaffee, die Schokolade und die Crème Frâiche miteinander und gebe es zum Teig. Feuchte deine Hände mit kalten Wasser an und rolle kleine Kugeln aus dem Teig. Die Kugeln sollten etwas kleiner sein als ein Tischtennisball.
Backe die Kugeln etwa 10 Minuten im Ofen. Und lasse sie abkühlen.
Fürs Frosting rühre alles, bis auf den Kaffee zusammen. Gib den Kaffee in kleinen Portionen dazu bis du ein cremiges Frosting erhälst.
Setze nun die Whoopies zusammen. Beschmiere eine Unterseite mit dem Frosting und drücke eine zweites Teil oben drauf, wie bei dem Macaron. Garniere die austretende Creme mit Streuseln.

24. April 2013

Mitten im Rausch


Es gibt Situationen da vergisst man alles! Genau solche bleiben einem dann noch lange im Gedächtnis. An einem Nachmittag waren meine Schwester, Charlott und ich in einem Schuhgeschäft. Das 2. oder 3. an diesem Tag. Nachdem wir den Nachmittag schon beim Mode-Schweden verbracht hatten.
Ich glaube ja nicht wirklich, dass die Schuhe schuld waren, aber welche Dinge kann man sonst schnell und problemlos ausprobieren ohne an der Umkleide anzustehen?

Während meine Schwester es sich vor einem Regal eingerichtet hat und dort alle Schuhe durchprobieret, bin ich die waghalsigsten Schuhe probegelaufen. Auf dem Weg habe ich oft noch bessere gefunden. Also schnell raus aus den aktuellen, die neuen angezogen. Deren Karton unter den Arm geklemmt und die alten Schuhe in die Hand genommen. Und mit versucht sicheren Schritten zurück zu den anderen beiden. Und dann die Reaktion der anderen in Empfang nehmen und gleichzeitig Bewertungen an die anderen abgeben.
Es soll ja so etwas geben, dass man in einem Buchladen übernachten kann. Dann hat man die ganze Nacht für sämtliche Bücher.
Kann es so etwas nicht auch für Schuhläden geben? Wir drei wären dann dabei. Aber am besten noch mit einem Fotografen, der die unmöglichsten Schuhe dann für die Ewigkeit festhält.
Dann werden die Bilder auch deutlich besser als diese beiden.

Ich muss ja gestehen, die blauen Schuhe (ja in den habe ich gesteckt) waren so gar nicht mein Geschmack. Vom Stil ganz zu schweigen. Aber laufen ging super in ihnen! Ich liebe ja hohe Schuhe. Ich ziehe sie leider viel zu selten an. Und bei meiner Körpergröße von 1,76m werden mit solchen Schuhen, dann schnell 1,88m bis 1,92m. Da bleiben nicht mehr all zu viele Männer übrig, bei denen ich mich, natürlich auch aus Sicherheitsgründen, unterhaken könnte.
Zum Laufen sind diese Schuhe wohl eher nicht gedacht. Typischer Sitz-Schuh.

Ich habe mich dann doch für ein Paar Ballerinas und ein Paar mit niedrigem Keilabsatz entschieden.

Wir haben übrigens die Parkhausgebühren, die Abendbrotverabredung und den Zug verpasst.
5€ Parkgebühren, ein verärgerter Freund und eine Ankunft mitten in der Nacht waren es Wert. Oder Mädels?

22. April 2013

2 Jahre ist es nun schon her

Die Gewinner stehen fest! Vorher will ich euch aber erzählen, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Ich dachte oft, dass ich etwas anders bin als andere. Ich stricke und häkle seit Ewigkeiten. Das konnten damals nur wenige. Ich habe immer viel und gerne gebastelt, gemalt und gewerkelt. Ich wollte alles ein Mal ausprobiert haben und dann am liebsten alles perfekt können. Ob es Speckstein schleifen oder Initialen in Holz mit einem Stechbeitel arbeiten war, alles musste gemacht werden. Was mir gefiel blieb, was nicht, war die Erfahrung wert.


Im Sommer 2009 habe ich das erste Mal Marmelade gekocht. Als ich im nächsten Jahr wieder ein paar Gläser kochen wollte, habe ich die Rezepte nicht mehr gefunden. Dazu wusste ich auch nicht mehr welche der Marmeladen bloß einen tollen Namen hatten, aber gar nicht schmeckten und welche die super leckere war. Ich wusste noch, dass es Beeren waren, aber welche?
Solche Gegebenheiten hatte ich immer wieder. Oft habe ich mich gefragt: "Mensch, wie war das noch gleich?" Ich habe angefangen Koch- und Backbücher zu schreiben. Allerdings habe ich, bis heute, nie DAS perfekte System gefunden. Immer waren die Seiten für Kuchen, Salate und Nudelgerichte schnell voll. Auf den Seiten für Braten und Suppen herrschte allerdings gähnende Leere. Wenn ich alles hintereinander aufschrieb, hab ich Ewigkeiten gebraucht etwas zu finden.
Es gab so viele Bereiche, die ich unter einen Hut bringen wollte. Ich habe irgend wann einen alten Stuhl poliert und neu bezogen. Als ich beim nächsten Stuhl, ein paar Jahre später 2011, dann die falsche Politur verwendete und der Stuhl bis heute noch immer klebt, hat es mir gereicht. Es sollte etwas sein, bei dem ich alles in ein System einordnen kann und dann schnell wieder finde.
Dann kam das zauberhafte Buch von Susanne Klingner: "Hab ich selbst gemacht - 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte".
Auf der 4 Seite hatte sie mich voll und ganz auf ihrer: "Ich hatte in der Schule Werk- und Schulgartenunterricht. Was ich da gelernt habe, ist mir im Laufe der Jahre verloren gegangen. In meinem Leben habe ich eine ganze Reihe Ikea-Schränke auf-, aber noch kein Möbelstück selbst gebaut."

Auf vielen Seiten schreibt Frau Klingner Tipps und Tricks wie man sämtlich handwerkliche Fähigkeiten über das Internet erlernen kann. Und dann nach 90 Seiten erwähnt sie Frau Liebes Blog: "Es ist ein Selbermachblog, auf dem Frau Liebe unterhaltsam davon berichtet, was sie gerade genäht oder zusammen mit einer Gruppe Kinder gebastelt hat. Frau Liebe ist nämlich Erzieherin." Da kam der erste Ah-Effekt. Bloggen kann man auch anders. Ich kannte es nur von den Jugendbüchern "Gossip Girl". Man schreibt einfach ein Tagebuch im Internet. Aber das die verschiedensten Formen und Spaten beim Bloggen gibt, wusste ich nicht.

Frau Liebe und Frau Klingner meinen dazu: "Selbermachen ist oft eine einsame Angelegenheit. Es ist kein Hobby wie Fußball, bei dem zum Beispiel der Mann jede Woche Freunde trifft. Allerdings wäre es auch wenig sinnvoll, würde sich die beste Freundin neben mich an die Nähmaschine stellen und mir den Oberfaden halten. Das funktioniert nicht, man ist sich nur gegenseitig im Weg.
Das Internet füllt da eine große Lücke. Man tauscht, diskutiert, inspiriert, gibt an. Und tröstet, wenn etwas nicht klappt."

Nun aber der Zitate genug. Ich hätte da noch einige, aber ich will ja über mich und nicht das Buch ab schreiben.

Wer Frau Liebe liest, der kennt die Vielfalt auf ihrem Blog. Und genau nach so einem System habe ich gesucht. Da klickt man einfach die Labels an und schon ist man bei den Kuchenrezepten oder bei den Häkelsachen.
Ja ich gebe zu, an Leser habe ich nicht wirklich gedacht. Ich hab geschrieben und fotografiert, was ich unbedingt archivieren wollte. Und los ging es dann erst mal sehr langsam mit großen Pausen.

Bis ich im Dezember dann einen Platz in Magnolias E-Course gewonnen haben. Welch ein Glück! Ich habe so viel gelernt! Besonders geholfen haben mir die Foto-Tipps und das Kapitel über die Blog/Post-Planung. Ja gut, dass man sowas machen kann wusste ich schon. Aber wie man es effektiv einsetzt wusste ich nicht. Und das es Zeiten gibt, in denen vermehrt Leser auf meinen Blog zugreifen als an anderen Zeiten habe ich auch gelernt. Warum zwei Post direkt an aufeinanderfolgende Tage veröffentlichen, wenn es in der restlichen Woche nichts mehr zuschreiben gibt?

Im Januar ging es dann Berg auf. Ich bekam immer mehr Leser und lernte sehr nette Leute kennen. Jule, das mit dem Tee schaffen wir noch und Maria ich werde hoffentlich bald bei dir mal vorbei gucken (bin nun ja fast jeden Montag in HRO). Ich habe mich auch getraut mein kleines DaWanda-Lädchen zu eröffnen, ohne Blog wäre ich nie darauf gekommen! Es total schön mit euch allein und dafür möchte ich mich nun endlich bedanken!

Nun kommen sie, die GEWINNER der wunderbaren Geschenke!

Das Buch geht an Hanna Hilli (FB).

Der Kragen geht an BlackInside.

Der Ring geht an Frau Hölle.

Die Karten gehen an Jule.

Das Travel-Journal geht an Sophia.

Die Briefumschläge gehen an Salka.

Das Maßband geht an Happy Tina.

Das Schreibset geht an Sarah from Pleasures of life.

Das Schreibtischset geht an Heike Krukow.

Und die feinen Billetts gehen an Bianca  Charlott, Heidi Finition, Das Mädchen und der Rabauke, Mia He (FB) und Rosa Lia.

Es wäre tolle, wenn ihr mir eine Mail mit euer Adresse schickt. Ansonsten versuche ich die Tage mal zu euch Kontakt aufzunehmen.

Ich werde mich diese Woche mit Päckchenpacken beschäftigen, damit ihr eure Gewinne so schnell wie nur Möglich in den Händen halten könnt. Ich bedanke mich bei allen die mitgemacht haben. An alle die nichts gewonnen haben: Seid nicht traurig, es stehen bereits die nächsten Give aways in ihren Startlöchern. Also seit gespannt und lest fleißig weiter.

21. April 2013

Sieben Sachen Sonntag #16

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.

Heute mal wieder vom SmartPhone, darum kommen alle Fotos direkt nach dem Text.

Brötchen gebacken.// Schokolade gehackt.// Tor geöffnet.// Stuhl vor dem Schrottplatz bewahrt.// Tischdecke beschwert.// Steine gesammelt, für noch mehr Tischdecken.// Brötchen, Pudding und Alster zum Abendessen. Dazu Sand in den Schuhe und eine Briese im Gesicht.














Sonntagskuchen - Monkey Bread


Heute gibt es ein Rezept aus meinem neuen Backbuch von Cynthia Barcomi. Es ist ein Hefeteiggepäck durchzogen von Karamell. Sehr ergiebig und lecker.


Zutaten:

35g Haferflocken
35g Muscovado-Zucker ( ich habe brauen Zucker genommen, den hatte ich noch zuhause)
1 Schale einer Orange
1 1/2 Tl Salz
325 ml Milch
2 Eier

600g Mehl
7g Trockenhefe
75g kalte gewürfelte Butter
85g Muscovado-Zucker
55g Zucker
4g Zimt
45g Butter

Glasur:
2El Milch
80g Puderzucker
1 El Zimt nach belieben

Zubereitung:

Die Haferflocken mit dem Zucker, der Orangenschale und dem Salz mischen und mit der heißen Milch übergießen. Alles 10 Minuten ziehen lassen. Dann die beiden Eier unterrühren.

Das Mehl mit der Hefe mischen und die Haferflockenmischung unter rühren. Nach und nach die Butter dazu geben und weitere 5 Minuten kneten. Nach Bedarf noch etwas Mehl dazu geben. Den Teig von Hand weiter kneten und eine Kugel formen. Den Teig nun in einer Schüssel 45 Minuten gehen lassen.
Die restliche Butter zerlassen und die Zuckersorten mit dem Zimt vermischen. Und eine Gugelhupfform einfetten.


Nach 45 Minuten den Teig noch ein Mal kneten. Vom Teig kleine Stücke abzupfen und Kugeln formen. Diese werden in die zerlassene Butter getaucht und dann in der Zucker-Zimt-Mischung gewälzt. Anschließend kommen die Kugeln in die Form. So wird es mit dem gesamten Teig gemacht. Die übrige Zuckermischung wird über dem Teig verteilt. Abgedeckt muss der Teig nun weitere 40 Minuten gehen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen und dann den Kuchen 50 bis 55 Minuten backen. Gegebenenfalls muss der Kuchen nach 30 Minuten mit Backpapier abgedeckt werden. Aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Die Glasur anrühren und noch auf dem warmen Kuchen verteilen.






20. April 2013

Julis outtakes

Am Montag ist es endlich so weit. Mein Blog wird 2 Jahre alt. Alle die noch nicht im Lostopf sind sollten sich nun wirklich beeilen.
Bevor der Post online geht in dem es um den Beginn meines Blogs geht, kommt nun etwas völlig anderes.

Ich habe schon Hin und Wieder bei anderen gelesen, dass nicht alles so geklappt hat, wie es soll. Natürlich hat bei mir auch nicht immer alles geklappt. Und genau darum dreht sich dieser Post.

Meine outtakes:


Einer meiner ersten Post handelt vom Kirschen einwecken. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Die Kirschen haben nicht nur mir geschmeckt sondern auch Maden. Leider waren die Maden so klein, dass man es den Kirschen gar nicht ansah. Erst nachdem die Kirschen eingeweckt waren, schwammen lauter kleine weiße Würmchen unten im Glas. Es gab wohl bloß 3 Gläser ohne Fleischbeilage die wir essen konnten. Die anderen Gläser stehen noch immer hübsch im Vorratsschrank. Ich bringe es einfach nicht übers Herz sie auszuschütten.


Letztes Jahr zu Weihnachten wollte ich unbedingt eine Pastete machen. So eine im Blätterteig. Ich habe mir mein Julia Child Kochbuch genommen und das Rezept studiert. Und dabei konnte man wirklich von studieren reden. Denn das Rezept bestand aus 4 Teilen in 2 Büchern. Ich wollte alles ganz traditionell machen. Also habe ich mir den Fleischwolf hervor geholt und fing an. Das gesamte Fleisch und die Leber mussten so fein wie nur möglich werden. Dann noch der Teig. Auch den habe ich zubereitet und alles stundenlang gebacken und mit Fleischbrühe gefüllt. Oh wie gut hat es geduftet. Aber es musste noch 3 Tage ziehen. Als wir die Pastete endlich anschneiden konnten, sah sie von innen etwas bläulich aus. Komisch. Der Geschmackstest war dann auch nicht sehr überzeugend. Wir waren uns alle nicht sicher ob die Pastete sauer war oder nicht. Einen Tag war sie dann wirklich ungenießbar.


Ja das ist bzw. war Piepsie. Ich wollte euch eigentlich von unserem Entenküken berichten. Denn es war wirklich tragisch. Er war der einzige von ungefähr 10 Enteneiern der geschlüpft ist. Leider ist seine Mutter nach 3 Tagen tot umgefallen. So hat er die ersten Tage in einem Vogelbauer im Kindergarten verbracht. Als er dann kräftig genug war, durfte er auf die Wiese. Leider war er eines Abends verschwunden, als wir ihn in seinen Stall bringen wollten. Wir wissen nicht ob er einfach abgehauen ist oder ob ihn ein Greifvogel geholt hat.


Ja was ihr hier seht ist eine eingeweichte Sisalwäscheleine. Aus der wollte ich einen Teppich häkeln. Damals gab es leider noch keine großen Häkelnadeln und so habe ich versucht mit den Fingern zu häkeln. Es hat ziemlich weh getan, denn Sisal ist einfach zu grob. Der Miniteppich, der dabei entstanden ist, war auch nicht besonders Fuß freundlich.


Diesen alten Koffer habe ich auf unserem Dachboden gefunden. Ich wollte ihn wieder schön machen. Ich habe mir Papier gekauft. Und wollte es mit einer Holzleim-Wasser-Mischung in den Koffer. Allerdings lag zwischen dem Kofferfund und dem Papierkauf mehr als 2 Wochen. Dann kam wieder etwas dazwischen. Und dann war wieder etwas anderes wichtig. Ihr kennt das bestimmt. Nun habe ich zu Weihnachten einen viel schöneren Koffer bekommen. Und mein Projekt ist bis zu diesem Post total in Vergessenheit geraten.


Ich nähe nun schon seit ungefähr zwei Jahren an einer Patchworkdecke. Dafür habe ich mir an einem Sonntag sämtliche Schablonen zugeschnitten. Leider haben sie die Schablonen als ziemlich unnötig heraus gestellt und ich brauchte sie für die Decke gar nicht. Außer ich würde alles mit der Hand nähen, aber das war mir dann doch zu aufwendig.


 Viele Male habe ich versucht eine Mango zu pflanzen. Leider ist sie immer wieder verschimmelt oder vertrocknet. Ich muss es mal mit der Plastiktüten-Methode versuchen. Wenn es klappen sollte, dann gebe ich euch sicher bescheid.


Das Ananaspflanzen hat auch nicht geklappt. Denn der Krawall-Kater fand es immer wieder lustig die Ananasspitze aus ihrer Keimvorrichtung zu schubsen und sie anschließend über den Küchenfußboden zu jagen.Bis sie irgendwann ganz hinüber war.


Natürlicher Kampf gegen Ameisen. Ich habe ein Rezept im Internet gefunden mit dem man Ameisen auf natürliche Art und Weise bekämpfen kann. Ich habe einen Mischung aus verschiedenen Kräutern und Gewürzen aufgekocht und mit Wasser verdünnt. Das angeblich sollte die Ameisen aus dem Pflanzenkübel vertreiben und die Pflanze nicht schädigen. Naja, wie ihr euch denken könnt, hat es gar nicht gewirkt. Aber toll gerochen hat es.


Ich habe einige Male Joghurt selbst gemacht. Ich dachte ja das wäre alles sehr natürlich und ökologisch. Aber es funktioniert nur mit H-Milch, die ich eh nicht mag, und fertigem Joghurt. Ein Löffel Joghurt ins Glas, Milch drauf und warm stellen. Ja so habe ich mir das wirklich nicht vorgestellt.


Die Zitronenspeise. Sie gab es zu DDR-Zeiten immer auf den Hochzeiten, habe ich mir sagen lassen. Meine Eltern sagen oft, wenn sie auf ähnlichen Veranstaltungen sind: "Damals gab es immer Zitronenspeise. Das traut sich heute keiner mehr!"
Kann ich verstehen, denn sie wie aus rohen Eiern gemacht. Und leicht ist es dazu auch nicht. Es ist sehr schwer eine einheitliche Masse zubekommen. Das habe ich noch hinbekommen. Dann allerdings, als ich die Creme in die Servierschalen füllte und kalt stellte, setzte sich unten ein giftgelbe Flüssigkeit ab. Ich habe wohl nicht genug geschlagen. Ich werde es mal mit der KitchenAid ausprobieren, die kann das bestimmt.


Filzen. Davon habe ich nun ein Trauma. Was bitte ist das für ein Hobby? Ich habe enormen Respekt vor allen die das können und machen. Dieses ständiges Zustechen macht mich wahnsinnig. Eigentlich wollte ich euch einen Post drüber schreiben, wie toll es ist. Ich verbinde dieses Projekt allerdings mit enorm schlechten Erinnerungen. Nein das ist wirklich nichts für mich. Vor allem das zum Schluss alles nur noch halb so groß ist, nervt mich am meisten. Ja ich weiß, dass das beim Filzen gerade wichtig ist.  


Meine Briefmarkensammlung. Ich habe zu Weihnachten angefangen die Briefmarken von 4 Generationen in einem Buch zu vereinigen. Und wollte euch davon  berichten, wie man sie reinigt, presst und anschließend sortiert. Ich habe mich natürlich vorher belesen. Aber alles was ich bekam waren Briefmarken die sich zusammenrollten oder an der Trockenunterlage erneut festklebten.


14. April 2013

Sieben Sachen Sonntag #15

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.

Heute mal vom SmartPhone, darum kommen alle Fotos direkt nach dem Text.

Die Rezepte auf meinem Blog neu sortiert./ Pikiert./ Ausgepflanzt./ Gerettet./ Knopf gedrückt./ Neues Projekt./ Tatort eingeschaltet.













Sonntagskuchen - Mustikkapiirakka á la Mumm: Blaubeerkuchen




Ich kann es gar nicht mehr abwarten bis die ersten Früchte und Beeren endlich reif sind. So habe ich für heute einen Blaubeerkuchen für euch. Einen finnischen Blaubeerkuchen. Da man, wie in Schweden, auch in Finnland in dl die Zutaten abmisst, braucht man für dieses Rezept keine Waage. Dafür aber einen Messbecher. Und immer daran denken 1dl = 100 ml.

Zutaten:

für den Teig:
  • 2 Eier
  • 2dl Zucker
  • 4dl Mehl
  • 2Tl Backpulver
  • 1dl flüssige Magarine
  • 1dl Milch

für den Guss:
  • 1/2l Saure Sahne
  • 1 Ei
  • 2Tl Vanillezucker
  • 3-4Tl Zucker (je nach dem wie sauer die Beeren sind)
  • Blaubeeren (je nach belieben)


Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig den Boden herstellen, dazu nach und nach die Zutaten miteinander vermengen. Und den Teig in eine gefettete Springform geben.
Die Zutaten für den Guss zusammen rühren. Die Blaubeeren auf dem Boden verteilen und mit etwas Zucker bestreuen. Auch hier gilt wieder, je saurer die Beeren um so mehr Zucker muss drüber. Nun noch die Saure-Sahne-Mischung über die Beeren geben und den Kuchen bei 200°C im Ofen backen, bis der Kuchen goldgelb ist.

Tipp: Es spielt keine Rolle ob ihr tiefgekühl Blaubeeren, frische oder abgetropfte aus einem Glas nehmt. 



13. April 2013

Märzkinder

Im März haben gleich 6 meiner Freunde Geburtstag. Nach dem ich 10 Monate zurück gerechnet habe, war mir auch klar warum. Aber leider haben die sechs nicht über den gesamten Monat verteilt Geburtstag. Nein die ersten drei am 1. , 2. und 3. des Monats und die anderen 3 am 11. , 12. und 13. März. Da ich gerne etwas selbst gemachtes verschenke bedeutet das auch, dass ich etwas mehr Zeit Ende Februar und Mitte März für Geschenke "basteln" brauche. Leider hatte ich in diesem Jahr nicht besonders viel Zeit, denn die Geburtstage vielen genau mit meinen Prüfungen zusammen. Also hatte ich fast gar keine Zeit für die Geschenke. Bloß gut, dass ich mir mit einem Geburtstagskind nichts schenke und das andere gerade in Australien verweilt. So waren es nur noch 4 Bastelaktionen.

Da alle 4 verstreut in Deutschland wohnen konnte ich nur an zwei Geburtstagen teilnehmen. Also hieß es, zwei Geschenke mussten posttauglich sein. Da die beiden auch etwas Handarbeiten machen und ich durch Zufalle die Zeitschrift "Simpley Häkeln" entdeckt habe (mit 3 Häkelhaken als Beilagen), hatte ich prompt ein passendes Geschenk.



So habe ich für jede etwas Wolle gekauft und ein Körbchen, für alles, genäht. Denn das Nähen von Körbchen hatten wir erst im Nähkurs.


Da ich gerade so dabei war, habe ich gleich noch eins aus Wachstuch genäht. Wachstuch macht sich im Bad einfach besser, als Stoff.


Dazu habe ich etwas geschummelt. Ich habe eine Lichterkette von Nora bestellt. Auch selbst gemacht, allerdings nicht von mir.






 Bei der Lichterkette ist es mir übrigens sehr schwer gefallen, sie zu verschenken. Sie war so schön, dass ich sie gerne selbst behalten hätte.


Geschenk Nummer 4 kennt ihr schon. Naja ihr habt zu mindestens gesehen, dass ich durch Papier genäht habe. Daraus ist ein ganz spezielles Badehandtuch geworden. Aber seht selbst.


Der März ist für mich fast so aufwendig wie Weihnachten. Und wenn ich genug Zeit habe, macht es auch genauso viel Spaß all die Geschenke vorzubereiten und diese dann auch zu überreichen.