29. März 2013

Ein Osterhauch zieht durch das Land


Nun bin ich wirklich schon spät dran. Aber ich muss auch zugeben, ich bin kein Osterfan. Ostern verbinde ich mit Kurzurlauben am Wasser. Wenn ich so überlege, waren wir wohl nur 2 oder 3 Mal zu Ostern nicht Zuhause. Ein mal Ostsee und letztes Jahr Nordsee. Vielleicht waren wir wirklich nur zwei Mal weg.
Naja, wenn ich jetzt so überlege weiß ich gar nicht warum ich eigentlich keine Osterdeko besitze. Zwar habe ich viel Eier ausgepustet und auch bemalt, wo die abgeblieben sind weiß ich auch nicht. Da ich zur Zeit wirklich Urlaub habe, habe ich nun Zeit auch mal etwas zu dekorieren.
Und total motiviert bin ich, seit dem ich eine Anleitung für eine Miffy-Hasen-Girlande bei der Großstadtprinzessin gefunden habe. Miffy hat mich meine ganze Kindheit begleitet. Sie kam abends beim Sandmännchen und meine Schwester und ich hatten von Miffy und ihren Freunden ein Memory. Was ich bis heute immer wieder gerne mit den Kita Kindern spiele.


Außerdem habe ich bei zwei anderen Bloggerin tolle Ideen für einen Osterstrauß gefunden. Leider weiß ich nicht mehr, bei wem ich das gesehen habe, wenn es mir wieder einfällt reiche ich es natürlich nach. Eine der beiden Ideen war, die Zweige des Straußes mit Washi-Tape ein paar Farbtupfer zu verpassen. Und ich kann euch sagen, es macht nicht nur unheimlich viel Spaß, sondern hat auch eine tolle  Wirkung.


Und die zweite Idee war, Ostereier mit Neonfarben zu bemalen. Nicht die kompletten Eier, sondern nur einen Teil. Bloß gut, dass ich noch weiße Eier im Kühlschrank und noch zwei Kuchen zu backen hatte.


Die roten Stempel auf den Eiern bekommt man mit etwas Essig und einem Küchentuch sehr gut ab. Denn sie würden sonst du die Neonfarbe durch scheinen. Um ganz gerade Kanten zu bekommen, habe ich die Eier mit Malerklebeband abgeklebt.


Ein Ei sollte Punkte bekommen. Dazu habe ich Lochverstärker, aus dem Büro, auf das Ei geklebt und sie ausgemalt. Nach dem alle Farben getrocknet waren habe ich die Lochverstärker wieder abgezogen. Und nun zieren ganz runde und feine Punkte mein Ei.

 

Nach dem Trocknen habe ich noch Aufhänger befestigt. Dazu habe ich ein halbes Streichholz an einen Garn geknotet und es, mit Hilfe eines dünnen Häkelhackens und Angelssehne durch die Löcher geschoben.
 

Franze siehst du sie? Ich habe letzte Woche bei der lieben Franze diese wunderbare Vase gewonnen. Danke noch mal dafür. Und auch für die süße Kette.

Nächste Woche, dass verrate ich euch schon mal, gibt es auch hier mal so richtig etwas abzustauben. Also bleibt dran.



Aus den ausgepusteten Eiern habe ich dann diese kleinen Hasen gebacken. Als Teig habe ich meinen, nun schon traditionellen, Eierlikörkuchen verwendet. Das Rezept habe ich euch letztes Jahr schon verraten, ihr findet es aber hier. Für die dunklen Akzente habe ich einfach einen Teelöffel Kakao unter 2 Esslöffel Teig gegeben.

So nun wünsche ich euch aber Frohe Ostern. Habt eine tolle Zeit.






26. März 2013

Gegen Trostlosigkeit habe ich einen Plan

Traurig sieht es aus in meinem Zimmergarten aus. Bald schon so traurig wie draußen. Ok vielleicht auch noch trauriger. Nun muss ich mich aber erst mal rechtfertigen.




Was mit dem Weichnachtsstern los ist weiß ich leider nicht. Er geht nicht ein, aber so sieht er auch nicht gerade toll aus. Obwohl ich gestern schon wieder 3 neue Blätter an ihm gefunden habe. Vielleicht musste er sich vom ganzen Weihnachtsstress erst wieder erholen. Die Kakteen machen immer eine gute Figur. Der Große mit dem Schwedenfähnchen ist sage und schreibe fast 7 Jahren alt. Ich habe ihn zum 18. Geburtstag von einer Freundin bekommen. Den anderen habe ich von meinem Vater bekommen. Sollte ich mir Gedanken machen, weil man mir Kakteen schenkt? Die anderen 3 Pflanzen, die eher tot als lebendig aussehen sind meine Orchideen. Ja lacht ruhig. Ihr habt sie ja nicht im letzten Sommer gesehen. Die Orchidee mit den meisten Blättern habe ich mir mal mit 15 gekauft. Sie hat in der ersten Woche gleich alle Blüten verloren und nie wieder Blüten angesetzt. Die zweite große Orchidee habe ich mir zur Gesellschaft der anderen gekauft und muss sagen, sie hat ihre Blüten sehr lange getragen. Die kleine gab es Anfang des Jahres für 1€ bei Ikea. Ja und selbst der eine 1€ war noch zu viel für diese mickrige Pflanze.

Es sieht jetzt wirklich so aus als hätte ich keinen grünen Daumen, dass allerdings möchte ich vehement abstreiten. Den die Orchideen haben eine ganz schwere  Zeit hinter sich. Sie standen, als ich noch in meiner WG gewohnt habe, immer neben meinem Schreibtisch. Und jeden Dienstag, wenn ich erst am Nachmittag Uni hatte, wurden sie gepflegt. Also  gegossen und besprüht. Ja ich halte nichts vom Tauchen der Orchideen, ich gieße sie. Die Orchidee, die ich nun schon fast 10 Jahre habe, hat das sehr gut bekommen. Denn sie hat Blüten angesetzt. Und wie viele! Über 16 oder 17 Stück. Die andere hatte auch wieder Blüten angesetzt, allerdings nicht ganz so viele. Ich habe immer darauf geachtet, dass sich wenigstens ein Blatt der beiden Orchideen berühren. Denn sie sind Gesellschaftspflanzen und mögen die Nähe zu ihren Artgenossen. Genau deswegen steht die kleine Orchidee erhöht in einem Teelichthalter.

Nach den Prüfungen im letzten Sommer bin ich für 2 Wochen zu meinen Eltern gefahren. Aussicherheitsgründen habe ich die beiden Orchideen mitgenommen. Denn die Blüte wollte ich auf gar keinen Fall verpassen. Im Auto haben die guten allerdings haben die beiden dann einen fürchterlichen Sonnenbrand bekommen und ganz gelbe Blätter. Die Blütenknospen haben sie dann erst mal von sich geworfen. Was 3 Stunden Autofahrt, trotz getönten Scheiben, so anrichten können. Nun hege und pflege ich sie wieder, denn ich will sie wirklich mal wieder blühen sehen.

Allerdings finde ich meine Blumenbank doch sehr trostlos. So habe ich mir im letzten Sommer einige Zitronen und Orangenkerne geschnappt und wollte daraus kleine Bäumchen ziehen. Leider ging das so gar nicht. Die Kerne wollten nicht keimen. Die eine Hälfte, im Gewächshaus, ist verschimmelt, die andere, in den Töpfchen, sind vertrocknet.


Aus der Weihnachtsbäckerei hatte ich einige Dattelkerne aufgehoben. Und im Februar, als es die ersten Litschis gab, habe ich auch einige Kerne in ein Wasserbad gelegt. Das ist bei den Litschis wichtig, damit sich der Zucker vom Kern löst. Die Datteln habe ich auch noch mal 2 Tage in eine Schale mit Wasser  gelegt.
Um nicht wieder so einen Ärger mit zu viel oder zu wenig Wasser zu haben, habe ich eine neue Methode ausprobiert.


Dazu gibt man etwas Anzuchterde in einen Gefrierbeutel, ein ganz klein wenig Wasser drauf und dann die Kerne in die Erde. Den Beutel verschließen und an einen warmen Ort legen. Wer die Übersicht behalten möchte, schreibt noch den Namen und das Datum auf die Tüte. Anzuchterde ist Erde die so gut wie keine Nähstoffe enthält, damit sich die Keime schneller entwickeln, auf ihrer Suche nach Nahrung. Man kann die Anzuchterde im Baumarkt kaufen, aber man kann sie genauso gut auch selbst herstellen. Einfach Erde aus dem Garten oder Blumenbeet nehmen und sie für 10 Minuten bei voller Leistung in die Mikrowelle stellen. Vorsicht die Erde ist danach sehr heiß!


Und dann hieß es warten. Ich hatte gelesen, das Datteln 1 bis 6 Monate zum keimen brauchen und, dass man Geduld haben soll. Nach gut vier Wochen habe ich meine Dattelkerne so wieder gefunden. Nur zwei sind nicht aufgegangen.


Das es wirklich so einfach ist habe ich nicht gedacht. Denn schließlich musste ich nichts machen. Eben nur warten. Wirklich wichtig ist, ganz wenig Wasser zu nehmen. Denn die Kerne habe ja die letzte Zeit, in ihrem Wasserbad ausreichend davon gehabt.


Die Keime habe ich mit dem Kern zusammen in kleine Aussahttöpfe gepflanzt. Mit dem Keim nach oben zum Licht.


Bei den Litschis sind tatsächlich 2 verschimmelt gewesen und die sahen aus wie vor 4 Wochen. Nur diese drei Exemplar wollten einen Platz in meinem Minigewächshaus ergattern. Alle drei haben bereits schon Wurzeln und auch schon ein grüne Keimspitze. So das es leicht war, hier oben und unten fest zu legen. Auch sie habe ich eingepflanzt.


Nun teilen sie sich alle den Platz in meinem Minigewächshaus, direkt vor der Heizung mit genügend Feuchtigkeit und jede Menge Licht. Ich bin gespannt, ob alle überleben werden. Und wer nachher neben meinen Orchideen einen Platz findet.


24. März 2013

Sieben Sachen Sonntag #12

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.

Ich konnte kurz nach 6 Uhr nicht wieder einschlafen. So habe ich die Zeit gleich mal für meine pinke Wolle genutzt.


In meiner Knopfsammlung nach dem einen richtigen gesucht. Und zum Glück bald gefunden.



Etwas in Form gebracht.


Die tolle Kamera von meiner Schwester bedient. 


Den heutigen Sonntagskuchen den Hühnern überlassen. Leider ist mein Russischer Zupfkuchen mal so gar nichts geworden.
( Und ja meine Sonntagskuchen-Rezepte sind meistens die Kuchen der vergangen Woche. Sicher ist sicher, wie das heutige Desaster beweist.)



Eine ganz alte Technik ausprobiert und ich kann euch sagen, ich bin begeistert.


Passend dazu noch ein ganz altes Rezept für den Apotheker in lateinische Lettern übertragen.

Sonntagskuchen - Schwarzwälder Kirschtörtchen





Oh ich liebe Schwarzwälder Kirschtorte. Aber um ehrlich zu sein, habe ich mich noch nie dran gewagt. Ich esse sie gerne in einem Café, bei Geburtstagen oder Hochzeiten. Denn dort backt meistens einer der älteren Generation, mit geübter Hand, eine wundervolle Torte.

Ich war sehr neugierig, als ich diese "einfachere" Version gefunden haben. Und ich kann euch versichern, die kleinen Törtchen können sehr gut mithalten.


Zutaten:


  • 1 Glas Sauerkirschen
  • 2 El Kirschwasser (Alkohol)
  • 50g Butter
  • 50g 70% Kakao Schokolade
  • 3 Eier
  • 100g Zucker
  • 30g Mehl
  • 40g Kakao
  • 125g Sahne
Zubereitung:

Für die kleinen Törtchen benötigt ihr außerdem noch Muffinförmchen und wenn möglich ein Muffinblech.
Die Kirschen abtropfen lassen, ungefähr 1/4 der Kirschen klein schneiden und alle mindestens 3 Stunden in dem Kirschwasser marinieren.
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Butter in einem Topf zerlassen und die Schokolade dazu geben und auflösen lassen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und nach und nach das Mehl und den Kakao dazu geben. Die geschmolzene Butter-Schokolade einrühren. Noch die klein geschnittenen Kirschen unterheben und den Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen.

Die Küchlein für 15-20 Minuten in den Ofen geben. Nach dem Backen die Törtchen abkühlen lassen. Die Sahne mit etwas Zucker steif schlagen und in einen Spritzbeutel geben. Die Törtchen aus der Form und dem Papier nehmen und waagerecht halbieren. Auf die Unterhälfte so viele Kirschen geben, wie Platz finden und darauf Sahne geben. Mit der Oberhälfte bedecken und darauf ein Sahnehäubchen spritzen und ganz oben drauf eine Kirsche setzen. Fertig!

21. März 2013

Was wollen wir eigentlich?


Nach meinem Lernmarthon hatte ich gestern Abend endlich mal wieder das Vergnügen raus unter Menschen zu gehen. Bisschen die Jugend feiern. Und dann der berühmt berüchtigte Heimweg, den ich gerne zu Fuß antrete, auch wenn es mehr als 2 km sind. Aber genau diese Heimweg, bei denen man mit jedem Schritt immer nüchterner wird, entstehen doch immer die schönsten Gedanken.

Und dieses Mal war es wieder, eines meiner Lieblingsthemen. Un zwar  was wollen wir Frauen, und wie wollen wir behandelt werden?

Ich kann da jetzt nur für mich sprechen, aber dass wir Frauen nicht die leichtesten Geschöpfe auf der Erde sind, dass wissen wir wohl.

Ich persönlich, mag ja doch eher Gentlemans. Ich leibe es, wenn mir dir Tür aufgehalten wird, wenn man mir den Vortritt lässt und mich nach Hause bringt. Mir meine Jacke abnimmt und sie zur Garderobe bringt. Aber anders herum mag ich es absolut nicht, wenn man mir in die Jacke hilft, oder die Autotür aufhält. Beim Essen gehen möchte ich zwar eingeladen werden, aber vorher gefragt werden. Ich möchte selbst entscheiden ob ich mich beteilige oder nicht. Ich würde mich übergangen fühlen, wenn man mich, wie selbstverständlich einlädt. Aber genauso gerne sage ich auch, dass er gerne die Rechnung übernehmen kann, wenn es anbietet.

Einerseits sind wir Frauen emanzipierter als nie zuvor, aber möchte ich das? Ich liebe meine Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, die ich als Frau in unserer Gesellschaft genießen kann und darf. Keine Frage. Aber auf der anderen Seite, liebe ich auch einige Vorzüge, die unsere Urgroßmütter erleben durften.

Zwar möchte ich nicht die Frau am Herd sein, deren Aufgabe es ist, das Essen pünktlich auf den Tisch zu bringen, die Familie zu versorgen und den Haushalt allein zu schmeißen. Aber auf der anderen Seite finde ich es unheimlich bestätigend, seine eigene Marmelade kochen und essen zu können. So gut wie jeden Sonntag einen Kuchen zu backen. Wie bei Oma eben. Zum Wochenende ist immer Kuchen da.

Natürlich leben wir in einer Wegwerfgesellschaft. Und für mich ist es das Größte, genau daraus auszubrechen. Eben meine eigene Marmelade zu kochen, den Pizzateig selbst noch, aus einem Stück Hefe, zu kneten und nicht einfach den nächsten Lieferdienst anzurufen, oder in den nächsten Supermarkt zu gehen. Wieder einen eigenen Garten an zu legen, und stolz meine eigene Ernte einfahren kann. Und wenn es nur die Kräuter und Erdbeeren im Balkonkasten sind. Bei denen nie genügend Erdbeeren zusammen kommen werden um daraus einen Erdbeerkuchen zu machen. Und ich dann letzten Endes doch zum Erdbeerfeld fahre, um den Rest noch zu pflücken.

Ich habe beispielsweise einen Segelkurs gemacht. Und habe sehr gerne die Pinne (quasi das Ruder) an einen männlichen Kursteilnehmer abgegeben. Aber auch nur um mich dann anschließend zu beschweren, dass er doch nicht ganz so waghalsige Manöver fahren soll. Ich wäre ganz sicher gemütlich über den Bodden geschippert und hätte etwas geplaudert und die Natur genossen. Aber in positiver Erinnerung sind mir dann doch die waghalsigen Wendemanöver, bei denen ich glücklicherweise nicht aus der Jolle gefallen bin, geblieben. Eben mal das Ruder komplett abgeben.

Ich mag diese Nächte, in denen man sich noch mal ins Gedächtnis ruft, was man so macht und was man so möchte. Das ich eben die Jacke gerne abgenommen bekomme, aber eben nicht hinein geholfen werden mag.  Dass meine Ansichten und Entscheidungen nicht immer effektiv sind und es auch schwierig ist den richtigen Weg zu finden, dass steht wohl außer Frage. Aber genau macht das Leben eben lebenswert und bunt.

17. März 2013

Sieben Sachen Sonntag #11



Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.


Noch vor dem Aufstehen den heutigen Sonntagskuchen rausgesucht.



Eine Tee aufgegossen.


In meiner neuen, aber ganz ganz alten Handarbeitsbibel nach einer besonderen Stickstich gesucht.


Papas Arbeit alles meisterhaft bewertet. Freud euch schon jetzt auf mein Gartenprojekt 2013.



Den neuen Stich geübt.



Die Yogamatte ausgerollt und etwas Fröhlichkeit getankt.


In die Fluten gestürzt mit einem meiner neuen Badecupcake von ponyhütchen, die ich bei der lieben Sara von Birds Like Cake gewonnen habe.

Sonntagskuchen - Birnenkuchen mit Puddingquarkfüllung und Eischneehaube


Heute gibt es mal ein Rezept von einem Birnenkuchen. Ich war auf der Suche nach einem fruchtigen und leckeren Kuchen. Dieses Rezept habe ich aus einem älteren Backbuch, noch so eins ohne Bilder. Was für mich immer etwas schwer ist, denn ich möchte gerne vorher wissen was ich hinterher heraus bekomme. Aber so bin ich immer wieder positiv überrascht, wenn ich ein Rezept aus diesem Buch backe.

Zutaten:

für den Teig:


  • 125g Margarine
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • Salz
  • geriebene Zitronenschale
  • 1 Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Dose Birnen


für den Guss:


  • 500g Quark
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 Ei 
  • 2 Eigelb (das Eiweiß brauchen wir später noch)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 100g Zucker
  • 1/2 l Milch
  • 1 Tasse Öl


Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen und in eine Springform damit auslegen. Die Form noch mal kurz in das Gefrierfach geben. Die Birnen abtropfen lassen und in Streifen schneiden.

Aus dem Puddingpulver und der Milch einen Pudding kochen und abkühlen lassen. Unter den kalten Pudding nach und nach die restlichen Zutaten für den Guss rühren, ohne das Eiweiß.

Das Eiweiß mit etwas Zucker steif schlagen.

Die Springform aus dem Gefrierfach holen, die Birnen darauf verteilen und darüber den Guss glattstreichen.

Bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Den Kuchen heraus holen und den Eischnee darüber verteilen und den Kuchen noch mal 10 Minuten backen.

12. März 2013

Post von Jule


Am Freitag habe ich ganz liebe Post in meinem Briefkasten gehabt. Ein kleiner brauner Umschlag, mit einem leisen raschelnden Geräusch. Und der Absender? Es war Jule aus Hamburg, die ich über das Bloggen kennen gelernt habe. Sie hat mich Mitte Februar gefragt, ob ich nicht so hübsche Kragen, wie sie in Mode sind, für meinen Shop häkeln möchte. Ich war total begeistert, dass sie mir diesen Tipp gegeben hat. Ich dachte natürlich ich ruf mal eben bei Oma an, die hat ja noch ihre alten Häkelzeitschriften und dann häkel ich mal eben und fertig ist der Kragen. So einfach war es nicht. Mein Kragen sollte in der Weite verstellbar sein und aus Baumwollgarn gehäkelt werden. Oma hatte nur Anleitungen für ganz feine Spitzenkragen. Und dazu auch nur in Kindergröße. Also musst ich selbst ran. Habe Abend für Abend probiert, wie man die Rundung hin bekommt. Welche Spitze sich am besten macht. Und wie man das ganze dann auch noch verschließt.

Das ist dabei herausgekommen:


Ich mag ihn sehr, meinen Kragen. Aber ich bin auch ganz ehrlich. Ich habe Kragen noch nie wirklich gemocht. Ich trage keine Blusen und auch keine Poloshirts, weil ich und der Kragen keine Freunde werden. Obwohl ich bei dem wirklich am überlegen bin. 

Für die Idee soll Jule natürlich belohnt werden. Und ich habe ihr einen Kragen in ihrer Wunschfarbe versprochen. Leider kam dann der Prüfungsstress. Der nächste Woche endlich vorüber ist. So habe ich Abends nicht mehr die Kraft zu häkeln. Jule glaub mir, er ist schon fast fertig.

Als kleines Dankeschön und weil sie mir eine Freude machen wollte. Was ihr 1000%-ig gelungen ist. Hat sie mir ein kleines Päckchen geschickt. Und das war drin:


Diamanten Ohrringe.


Eine wundervolle Eifelturmkette mit kleinem Vögelchen. Sie ist ab sofort meine Lieblingskette.


Und ein Schleifenarmband. Ich habe das Armband schon oft an Jule und anderen gesehen, aber dachte immer, das wäre nichts für mich. Aber ganz im Gegenteil. Ich habe mich total in meine lila Schleife verliebt. 

DANKE liebe Jule für die super tolle Überraschung.



10. März 2013

Sieben Sachen Sonntag # 10

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem heutigen Sonntag teilnehmen.


Das Bett abgezogen.


Auf Papier genäht.


Uni, Uni, Uni.


Das schöne Licht genutzt und auf den Auslöser gedrückt.


Etwas Energie getankt.


Gehäkelt.


Kuchenalternative ganz hinten aus dem Schrank geholt.

7. März 2013

Analog ist auch schön


Im Januar habe ich auf einem Flohmarkt eine alte Spiegelreflexkamera gefunden und mitgenommen. Gut das es eine Spiegelreflexkamera ist, habe ich auch erst durchs Internet erfahren. Es ist eine Exa 1a aus den frühen 70ern. Sie ist sehr schön anzusehen, ich zeige sie auch immer ganz stolz her. 



Dank Internet habe ich auch gleich noch die Bedienungsanleitung, als PDF, gefunden. Dort steht wirklich alles erklärt. Besonders das Fotografieren mit dem Sucher ist dort erklärt. Denn dadurch, dass man von Oben in die Kamera guckt, (Hat das einen extra Namen? Bestimmt!) ist es doch anders, als bei normalen Kameras.


Hier mal der Blick in den Sucher. Falls ihr es nicht gleich erkennt habe ich noch eine Aufnahme von dem Motiv, mit meiner Digitalkamera gemacht. Vielleicht könnt ihr erkennen, dass das Bild im Sucher spiegelverkehrt erscheint. Das macht es besonders schwer in hochkant zu fotografiert. Was ich noch immer nicht kann, da man sich dabei vom Motiv wegdrehen muss um es in den Sucher zu bekommen. Kompliziert.

Im Gegensatz zu meiner feinen kleinen Digitalkamera ist zum ersten die Größe und dann ist sie doch etwas unhandlich. Besonders der Auslöser an der Vorderseite ist nicht ganz so einfach zu bedienen. 




 Aber es ist eindeutig eine schön-Wetter-Kamera. Die Bilder bei Sonnenschein sind einfach wunderbar. An grauen Tagen wirken die Fotos noch viel grauer. Aber nun kommen sie endlich, meine ersten Bilder. Ich habe mal ein paar Bilder ausgewählt und nun kommen sie...


Mein erster Spiegelreflextest. Hier Foto Nummer 1, mit dem Fokus auf dem Bettpfosten.


Fokus auf meine "Blumensammlung".


Fokus auf die Nachbarhäuser.

Ich bin wirklich erstaunt wie gut man deutlich die Unterschiede erkennen kann. Und das auch im Sucher.


Ein sehr gutes Beispiel für zu viel Licht von der falschen Seite.


Aber mit Sonnenlicht ging es dann gleich viel besser.


Aus meiner fliederfarbenden Wand wurde ein Grau, aber hier sollte ja auch die Schatten im Vordergrund stehen.


Oh die Eiszapfen Bilder. Ja eine der wenigen hochkant Aufnahmen, bei dem das Gebäude im Hintergrund mächtig schief ist.


Oben ist der Fokus auf die ersten Zapfen gerichtet und Unten auf die hinteren Zapfen. Kann man im Original etwas besser erkennen.





Das ist mein Lieblingsbild. Die Sonne und die Kamera haben alles in so schön Pastellfarben getaucht. Das ist übrigens in Hamburg entstanden. Und hätte wir Zeit gehabt, dann wäre das Foto 1. nicht aus dem Auto gemacht worden und 2. hätten wir uns in der KFZ-Prüfstelle einen Kaffee geholt. Denn dort wird nicht nur TÜV gemacht, sondern man kann dort auch einen Snack zu sich nehmen. 


Ja das ist mein Gewinn. Ich habe diesen Beutel von jute dude bei Marktwelten gewonnen.




Ja ich brauche unbedingt einen Spiegel mit neutralem Hintergrund. Hier seht ihr, auch wenn es ganz unscharf ist, unser Badezimmer. Habt ihr sonst noch Tipps für mich. Ich lerne gerne dazu.