24. April 2014

Samstag Nacht in Berlin

Ich hatte vor ungefähr 2 Wochen eine wundervolle Nacht in Berlin, zwischen zwei Seminartagen. Was bleibt einem noch an Zeit, wenn man Samstag und Sonntag ein Seminar besucht? Das natürlich erst gegen 21 Uhr endet und um 9 Uhr schon wieder beginnt. Einfach ins Hotel zurück und schlafen, mochte ich in Berlin nicht in Erwägung ziehen. Sich die ganze Nacht um die Ohren zuschlagen war aber auch nicht drin.
Durch Zufall habe ich die perfekte Lösung für mich gefunden. Ich habe die halbe Nacht im Kulturkaufhaus verbracht. Endlich genügend Zeit in jeglichen Büchern und Bildbänden zu blättern, zu lesen und zu stöbern. Und dann total erschlagen sein, von der riesigen Auswahl. Bei acht Büchern im Arm habe ich mich gefragt, wie viele da wohl noch kommen werden. Also habe ich mich dazu entschlossen lieber mein Handy zu zücken und die Cover zu fotografieren.


























In meinen Einkaufsbeutel haben es 4 Bücher geschafft. Auf meine Wunschliste 18. Es hätten noch mehr werden können, wenn das Kulturkaufhaus seine Pforten nicht um 23:30 Uhr geschlossen hätte. Aber vielleicht ist es besser so. Obwohl Bücher kann man (wie Wolle) nie genug haben. Oder?

21. April 2014

7 Sachen Sonntag #16



Es ist wieder Sonntag Montag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat. Aber ich bin mit meinen sieben Sachen nicht alleine. Es gibt noch viele andere Blogger die das auch machen. Wer auch jeden Sonntag mit fotografieren beschäftigt ist seht ihr hier.
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.


Ostereier für das Osterfrühstück zusammen gesucht.


Natürlich mussten die Funde erst gepellt werden.


Mein Top fertig gestrickt.


Kuchen genascht.


Die Mücken beim Elbspaziergang verscheucht.


In einem ganz wunderbaren Ostergeschenk geblättert.


Bei all den neuen kreativen Entdeckungen habe auch ich eine Idee bekommen und habe mir aus einem Haarband, einem Zopfkummi und einer Taschenlampe eine Stirnlampe gebastelt. Äußerst praktisch kann ich euch sagen.


7. April 2014

Sieben Sachen Sonntag #14

Es ist wieder Sonntag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat. Aber ich bin mit meinen sieben Sachen nicht alleine. Es gibt noch viele andere Blogger die das auch machen. Wer auch jeden Sonntag mit fotografieren beschäftigt ist seht ihr hier.
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.


Aus zwei eins gemacht. 


Den letzten Rest noch auf die übervolle Spule gezwängt. 


Die ersten Blüthen im Garten entdeckt. 


Zugeschlagen. Der Papa war dran mit dem Sonntagsessen und hat somit die Grillsaison eröffnet. 


Einen Artikel über die Fachfrau gelesen. 


Natürlich auch gestrickt. 


Und meine Gusti Tasche für die nächsten 7 Tage gepackt. 






2. April 2014

Meine erste Strickjacke 100% Handarbeit

Seit ungefähr zwei Jahren möchte ich euch schon von meinem neuen Hobby berichten. Immer wieder kommt etwas dazwischen. Und eigentlich hatte ich diesen Post ganz anders geplant, aber ihn eben nie fertig bekommen. Also beginne ich jetzt in der Mitte.


Das ich das Stricken und Häkeln von meiner Oma gelernt habe, wissen einige von euch schon. Meine Oma ist auf einem Hof in Ostpreußen groß geworden. Ihre Eltern waren Magd und Knecht eines reichen Bauers. Als ältestes Mädchen musste sie bald ihrer Mutter und Großmutter im Haushalt und bei der Arbeit helfen. Was sie eben mit 7 bis 12 Jahren schon helfen konnte. 
Das Stricken war nur ein kleiner Teil, der Tätigkeiten die sie lernte. 
Sie lernte auch spinnen. Vom Scharf zum Pulower beherrschte und beherrscht sie wohl immer noch, jeden Arbeitsschritt. Vor einigen Jahren begann sie davon zu schwärmen, dass sie sich zu gerne noch ein Mal in ihrem Leben an ein Spinnrad setzen möchte. 
Zum 81. Geburtstag schenkten wir ihr dann endlich ein eigens Spinnrad und 2 kg Kammzug von Holländischen Deichschafen. 
Nach zwei drei Wochen drückte sie mir ein Beutel in die Hand und meinte, nun strick dir mal was schönes draus. 
Meine Oma hatte den Berg Rohwolle in gleichmäßige Wolle versponnen und zu dicken Knäulen gewickelt.


Freude strahlend kam ich mit der Wolle bei meinem Vater an und meinte: "Nun kann ich für die gesamte Verwandschaft Socken stricken!" Er meinte, ich könne mir die Arbeit sparen. Die Socken würde niemand anziehen. Selbst wenn man sie über herkömmliche Socken ziehen würde, juckt die Wolle noch. Denn er hatte das in seiner Kindheit erlebt. 

Ich habe hin und her überlegt und mich schließlich entschieden, aus der Wolle ein Strickjacke mit kurzen Ärmeln und weitem Kragen zu stricken. Bloß kein Hautkontakt.


Also habe ich mir verschieden Strickanleitungen heraus gesucht und mir meine eigene Jacke zusammen gestrickt. Meine erst Strickjacke. Dank den Semesterferien und Nadelstärke 4 war ich nach 3 Monaten fertig. Die Knöpfe habe ich mir von einem Ausflug aus Tallin mitgebracht. 
Vielleicht habt ihr die Jacke schon hin und wieder auf meinem Blog entdeckt.  
Eigentlich bin ich nicht so sehr der Fan von dieser natürlichen Wollfarbe, aber diese Jacke ist ok. 
Aber gejuckt hat sie, dass könnt ihr euch nicht vorstellen. Selbst durch das Shirt hindurch. Ich habe sie vorbildlich im Wollwaschprogramm gewaschen mit Wollwaschmittel. Das Kratzen wurde dadurch noch schlimmer. Bis ich sie einige Zeit gar nicht mehr anziehen wollte. 
In einem ganz mutigem Moment habe ich sie bei 40 Grad in die Maschine gegeben mit ordentlich Weichspüler und nun geht es. Es geht sogar so gut, dass ich die Jacke nun auch direkt auf der Haut tragen kann. 
Was das nun genau mit der Wolle macht, möchte ich besser nicht wissen, denn in jedem Forum liest man ja, dass man genau das nicht machen soll.


Vielleicht schaffe ich es mal, die Anleitung für diese Jacke zu schreiben, oder ich finde die original Anleitungen noch mal wieder, dann könnt auch ihr die Jacke stricken. Wie ihr seht, ist sie am Rücken sehr weit, dafür an den Armen etwas enger. Aber für meine allererste Strickjacke ist sie auf jeden Fall so gut geworden, dass ich sie immer wieder gerne trage.

Natürlich habe ich mich auch mal am Spinnrad versucht. Schon allein, weil Oma sich immer so freut, wenn die Enkeltochter etwas mit ihr zusammen macht. Wie das abgelaufen ist, schreibe ich noch mal in einem extra Post, denn auch das ist ein längerer Prozess. Aber es ist eins meiner neuen Hobbys geworden. Soviel steht fest. 
Was ich mit der restlichen Wolle mache, werde ich euch nach und nach mitteilen. 
Denn es gibt da noch so einiges zu erzählen.

Ein herzliches Dankeschön geht an meine liebe Schwester vom Blog pleasures of life, die die tollen Fotos gemacht hat.