31. Dezember 2011

Bevor die schöne Zeit vorbei ist ...

... noch schnell eine Weihnachtsgeschichte.


Dieses Weihnachten, in unserer Familie, war ein besonderes Weihnachten. Wir hatten seit etwa 50 Jahren wieder kleine Vögelchen in unserer Weihnachtsbaumsortiement aufgenommen. Trotz dieser Tatsache kann ich verkünden, dass unser Baum noch steht. Das war vor vielen Jahren nicht so gewesen.

In den 50er Jahren, als mein Opa noch klein war, stand der Weihnachtsbaum genau an der gleichen Stelle im Esszimmer, an der wie ihn heute auch wieder aufstellen.
Zu der Zeit lebten noch meine Urgroßeltern mit meinem Opa auf unserem Hof, einem kleinem Bauernhof. Und wie wir ja wissen lag damals zu Weihnachten immer Schnee.
In der Nacht vom 23. zum 24. Dezember fing die Sau an zu ferkeln und mein Uropa musste am 24. immer wieder über den Hof, vom Wohnhaus zum Stall laufen um nach der Sau und den Ferkeln zu sehen. Meine Uroma schmückte nach dem Frühstück den Weihnachtsbaum. Als sie sich dann um das Essen kümmerte, kam mein Uropa mal wieder zurück von seinem Besuch bei den Schwein. Da er damals Höltentienen (Holzpantinen) trug, wie es üblich war, viel ihm der Schnee in die Schuhe und er bekam ganz nasse Socken. Die Socken zog er aus und hing sie über das warme Ofenrohr in der Küche. Mit der Zeit wurde das Rohr immer heißer und die Socken fingen an zu quwöseln und null Komma nichts war die Wohnung voller Qualm. Ich möchte mir nicht ausmahlen wie es dazu auch noch gerochen hat. Um den Qualm wieder los zu werden, machten meine Urgroßeltern Durchzug, im ganzen Haus. Da fingen die kleinen Vögelchen, die auch damals schon auf einer kleinen Feder befestigt waren, an zu wippen. Darauf wurde die Katze aufmerksam und ... Ja, sie sprang in den Weihnachtsbaum und kippte um. Dabei gingen alle Kugeln, Tannenzapfen und Vögel zu Bruch.

Diese ist einer der Geschichten, die meine Mutter immer wieder in der Weihnachtszeit erzählen muss. Wie sind dann alle froh, wenn unsere Baum, bis zum Abschmücken stehen bleibt.
In diesem Jahr habe wir das Erste mal wieder kleine Vögelchen aus Lauscher. Die ganzen Jahre hatten wir immer sehr aufmerksame und fangwütige Katze. Da wollten wir es lieber nicht drauf anlegen. Nun haben wir aber einen überaus faulen Kater, der es noch nicht ein Mal bemerkt hat, dass der Weihnachtsbaum wieder im Esszimmer steht. Da können wir es nun wagen wieder Vögel in den Baum zu setzen.

28. Dezember 2011

Meine Geschenke

Nun ist es so weit, ich habe die Weihnachtstage in vollen Zügen genossen und meine Seele baumeln lassen. Das hat nun viele neue kreative Ideen zur Folge, aber darüber schreibe ich dann lieber erst im neuem Jahr.

Nun möchte ich euch aber zeigen, was ich dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt habe.



Stoffbezogene Ohrringe für die Mädchen. Hier sind sie gerade noch beim trocknen.



Eine riesige Weihnachtsbaumdecke für meine Mutter. 


Eine selbst gestrickte Mütze für den Papa. Alle gekauften Mützen sind ihm zu klein. Dafür brauchte ich für diese Mütze länger als erwartet.


Eine Schlafmaske für meine Schwester und ...


... ein riesiges (140 cm x 140 cm) genähtes Froschhandtuch. Ihr müsst wissen, meine Schwester beschwert sich häufig darüber, dass es diese praktischen Kapuzenhandtücher nur für Kinder gibt. 


Sterneuntersetzer für die verschenkten Teetassen.


Passend zur Weihnachtsbaumdecke gab es für meine Mutter nur Platzdeckchen.


Zwar nicht selbst gemacht, aber selbst befüllt. Ein Tütchen mit Polnischem Konfekt.


Eine Fahrradklingel mit dem Motiv des Lieblingseishockeyteams für den Freund meiner Schwester.

Diese Geschenkeherstellung hat mir etwas die Zeit genommen euch regelmäßig auf dem Laufendem zu halten.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest.

18. Dezember 2011

7 Sachen

Sonntags ist der Tag in der Woche, den man in volllen Zügen genießen kann. Und dazu auch ein Tag an dem man ganz viel, aber auch gar nichts machen kann. Inspiriert von Frau Liebe, poste auch ich jeden ( hoffe ich) Sonntag (oder auch mal Montag) die Dinge, die ich mit meinen beiden Händen vollbracht habe. Wenn ihr auch gerne mitmachen wollt, dann hinterlasst ein Kommentar mit deinem Link.

Und diesen Sonntag hieß es:


GANZ viele Kerzen auf dem Geburtstagstisch angezündet.


Haare hübsch gemacht. Und hiermit geht noch ein Dankeschön an Lena, für die tolle Anleitung.


Auf ganze viele Hamburger Objekte gezeigt und gesagt: "Guck mal da ..."


Brezeln zwischen dem 1. und 2. Drittel geholt, gehalten und gespeist.


Beim Zeitungslesen am Abend den Kopf geschüttelt.
Wer bucht im Dezember eine Singlereise für fast ein Jahr später? Es kann doch keiner sagen, ob man bis dahin noch Single ist.


Einen Bratapfelschnaps eingekellt. Das Abendessen war einfach zu viel und zu gut.


Den Laptop vor das Bett gestellt um den Tatort noch nachträglich zu gucken.

15. Dezember 2011

Fast schon zu spät für...

... die Briefe an den Weihnachtsmann

So lange mir keiner 100%tig beweisen kann, dass es den Weihnachtsmann und Gott nicht gibt, so lange glaube ich an beide. Also habe ich dieses Jahr mal fleißig Briefe an den Weihnachtsmann geschickt. Vor Jahren, hat Kalar Kolumna in einer Bibi Blocksberg Folge schon gesagt, man weiß nie, wo genau der Weihnachtsmann in diesem Jahr wohnt. In der nächsten Folge hatte dann aber jedes Jahr seinen eigenen Weihnachtsmann. (Also da ist sie sich wohl nicht ganz so sicher.)
Nun habe ich nach der Adresse des schwedischen Weihnachtsmann gesucht. In Schweden bringt Jultomte die Weihnachtsgeschenke, in Frankreich Père Noëlin Norwegen Julenisse, in  Dänemark Julemanden, in Finnland Joulupukki und im englischsprachigem Raum ist es Santa Claus. In Russland ist es etwas anders, da bringt Väterchen Frost die Geschenke erst im Januar. Aber eins haben alle gemeinsam. Sie haben alle ein Postamt.


Also habe ich mich hingesetzt und ganz viele Wunschzettel geschrieben. Was ich mir gewünscht habe? Mehr Zufriedenheit, Liebe und Frieden und etwas Schnee zu Weihnachten. Und bei diesen Wünschen musste ich mich zusammenreißen, dass ich nicht jedem einen Wunschzettel schreibe.

Zwar ist es schon fast zu spät, aber ich schreibe trotzdem mal die Adressen auf.

Deutschland:

Weihnachtsmann
16789 Himmelpfort

Frankreich:

Père Noël
33500 Libourne

Norwegen:

Julenissens Postkontor
Torget 4
1440 Drøbak

Dänemark/Grönland:

Julemanden Nordpolen
Julemandens Postkontor
3900 Nuuk

Schweden:

Tomten
173000 Tomteboda

Finland:

Joulupukki
96930 Rovaniemi Napapiiri

USA:

Santa Claus House
101St. Nicholas Dr.
North Pole
Alaska 99705

Canada:

Santa Claus
North Pole
H0H0H0

Russland:

Väterchen Frost Haus
162390 Weliki Ustj ug
Oblast Wologda



... einen neuen Adventskalender

Aber ich habe heute morgen noch einen tollen Adventskalender gefunden. Den Adventskalender von Etsys

 

Hier gibt es jeden Tag ein Adventskalendertürchen in Form einer PDF-Datei. Da gibt es hübsche Karten, Geschenkanhänger, aber auch Windlichter und Serviertenfalttechniken.


12. Dezember 2011

7 Sachen

Sonntags ist der Tag in der Woche, den man in volllen Zügen genießen kann. Und dazu auch ein Tag an dem man ganz viel, aber auch gar nichts machen kann. Inspiriert von Frau Liebe, poste auch ich jeden ( hoffe ich) Sonntag (oder auch mal Montag) die Dinge, die ich mit meinen beiden Händen vollbracht habe. Wenn ihr auch gerne mitmachen wollt, dann hinterlasst ein Kommentar mit deinem Link.

Und diesen Sonntag hieß es:


Das 11. Türchen an meinem schwedischen Adventskalender geöffnet.



Die letzten Tackernadeln am Sessel befestigt.



Eine Stickvorlage verkleinert. Leider bin ich damit noch nicht fertig.


In einem alten schwedischen Weihnachtsbuch geblättert.


Kleine Sterne aus Restpapier ausgestanzt.


Ganz viele Märchen geguckt.


Sterne gebastelt für die Weihnachtsfeier in der Kita.





11. Dezember 2011

Mein schönster Weihnachtsmarkt


Gestern war ich auf dem schönsten Weihnachtsmarkt in meinem Leben. Es war der Biedermeier-Weihnachtsmarkt in Waren. Zwar war es sehr dunkel ...


... aber kleine Lichter zeigten den Weg zum Weihnachtsmarkt, mitten in der alten Fachwerkstadt. Rund um die Kirche trafen wir auf munteres Treiben. 


Viel Licht gab es auf dem Markt nicht, denn alle hatten ihre Stände sehr authentisch gestaltet.

Es gab Glühwein aus dem mit Holz beheizten Waschkessel, gebrannte Mandeln vom Grill, Spanferkel und Grünkohl vom offenen Feuer, Schlehenwein aus Böhmen und sehr leckeren Apfelpunsch aus dem Feuerkessel. 


 Ansonsten gab es einige Flohmarktstände,

einem Buchhändler mit Büchern, die typisch für die Zeit waren und viele andere.

 Etwas mehr Licht gab es an dem Stand, an dem man Scherenschnitte kaufen konnte. Und an dem Stand mit Töpferwaren.


In der Kirche gab es ein kleine Chorkonzert mit tollen Weihnachtsliedern. Auch einige der Schausteller lauschten der Musik.




Das war der 8. Biedermeier Weihnachtsmarkt in Werben. Er findet jedes Jahr am 3. Adventswochenende statt. Und ich hoffe ich habe im nächsten Jahr auch wieder Zeit. Und vielleicht kann ich dann mehr Bilder machen.

9. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *7, 8 & 9*

07.12.

1. Was ist für Dich ein typischer Weihnachtsduft?

2. Hast Du ein Räuchermännchen?

3. Wenn ja, was darf es rauchen?


zu 1. Tanne, Zimt, Nelken, Plätzchen und Orangen; alles zusammen ergibt den perfekten Weihnachtsduft.

zu 2. Nein, wahrscheinlich ist meine Mutter daran schuld. Sie hat überall Räuchermännchen und steckt sie auch regelmäßig an.

zu 3. Meine Mutter hat immer Tannenduft in ihren Männchen und das finde ich total abscheulich. Gibt es denn noch andere Düfte?

08.12.

1. Hast Du einen Wunschzettel?

2. Was war das bisher scheußlichste Geschenk?

3. Und was das schönste?


zu 1. Ja den habe ich. Ich wünsche mir zu Weihnachten immer gerne Dinge, die man nicht unbedingt zum Leben braucht, aber wenn sie dann da sind, möchte man sie nie wieder her geben. Deswegen sehe ich von Geschenken wie eine Winterjacke oder einen neuen Fernseher gerne ab. Natürlich wähle ich meine Geschenke auch immer nach dem Motto aus.

zu 2. Oh, dass weiß ich noch. Ich habe zu Weihnachten einen Wellensittich bekommen. Ich weiß bis heute nicht, wie meine Eltern auf diese Schnapsidee gekommen  sind. Denn eigentlich hatte ich mir einen kleinen weißen Hund gewünscht, obwohl wir schon 2 Katzen und einen Labrador hatten. Ich habe es damit begründet, dass ich ein Haustier ganz für mich alleine haben wollte.
Der Sittich war ja eine gute Alternative, aber nicht für mich. Denn ich habe schreckliche Angst vor Vögeln. Sobald sie anfangen zu flattern zucke ich zusammen und fange an zu schreien. Ja so ist Jonny ( so hatte ich ihn getauft) auch nie zahm geworden. Eines Tages hat ihn dann mein Kater verspeist.

zu 3. Das schönste Geschenk, da muss ich überlegen. Ich glaube, dass war mein Aquarium. Das habe ich 1999 oder 2000 bekommen. Ich hatte es mir nicht wirklich gewünscht, aber meine Eltern hatten den richtigen Riecher. Ich habe seitdem immer wieder ein Aquarium gehabt. Ich habe nun mein drittes. Das erste gibt es leider nicht mehr. Ich hatte irgendeine schreckliche Krankheit in meinem Becken, so dass alle Fische gestorben sind. Da habe ich eine kleine Pause gemacht und dann habe ich 2006 wieder angefangen.


09.12.

1. Hast Du schon alle Geschenke?

2. Schon mal jemanden beim Beschenken vergessen?

3. Kaufst Du lieber online oder im Geschäft?


zu 1. Nein, aber ich arbeite fleißig daran. Und mir fallen von Tag zu Tag neue ein.

zu 2. Ja, meinen Onkel, der bei meiner Oma wohnt. Den vergessen wir regelmäßig. Das liegt wohl daran, weil er sich immer an den Geschenk von meiner Oma beteiligt und nie selbst etwas verschenkt.

zu 3. Es gibt Dinge die kaufe ich lieber im Laden. Wie z.B. Süßwaren oder Wolle für Geschenke. Aber Bücher bestelle ich liebe im Internet. Außer es handelt sich um Bildbände, die gucke ich mir vorher schon gerne an.

8. Dezember 2011

Christmas socks, Stirnband und Abschied nehmen


Meine Schwester hat mich gebeten ihr Weihnachtssocken zu nähen. Also habe ich mich gestern Vormittag hingesetzt und genäht. Zum Glück gab es in der aktuellen Anna ein Schnittmuster für die Socken, denn meine Versuche einen Socken zu zeichnen entsprachen nicht ganz meinen Vorstellungen.
Komisch, ich hatte die Socken hübscher in Erinnerung, als sie auf dem Bild aussehen. Hm, ich werde meine Schwester wohl noch mal besuchen, um sie mir noch Mal anzusehen.


Meine erste Auftragsarbeit. Eine gute Freundin hat gefragt, ob ich ihr ein Stirnband stricken kann. Sie findet im schwedischen Textileinzelhandel kein schönes. Also habe ich mich versucht, an meinem ersten Stirnband. Und bin total begeistert, denn es geht so einfach und leicht von der Hand. Ich glaube ich werde nur noch Stirnbänder stricken. Man sieht den Erfolg einfach viel schneller und ich bin auch viel eher im Ziel. Nun hoffe ich nur, dass es ihr gefällt und sie vielleicht noch eins haben möchte.

Ich habe vorgestern Abend Abschied genommen von meinem Pulloverprojetk Nr. 1. Nein nicht, weil ich heimlich einen Pullover stricke und ihn euch heute zeigen möchte, sondern weil er nun zu Grabe getragen wurde.
Aber am Besten fange ich von Vorne an. Ich stricke ja schon Ewigkeiten. Früher hat es mir gereicht wenn es ein Schal wurde. Aber nun besitze ich einen Schal für jede Lebenslage und auf dauer wurde es auch langweilig. Also dachte ich mir, ich stricke einen Pullover. Ich ging, im Herbst 2006, in den nächsten Supermarkt und kaufte mir einen Strickzeitschrift. Und bin mit meiner Mutti in den nächsten Wollladen und habe dort eine riesige Tüte Wolle gekauft. Ich glaube meine Mutter hat damals fast 30€ bezahlt. 
Ich hatte mich für einen lilanen Pullover mit Zopfmuster entschieden.


Hier mein ein Bild aus der Zeitung. Die gute Frau aus dem Wollladen hatte dies Wolle nun leider nicht. Aber sie kam auf die Idee, ich solle einfach alles mit zwei Knäulen stricken. Damit war ich ja noch einverstanden, aber dann hat sie auch noch gesagt, sie hätte die Farbe aber auch nicht, aber dafür ein wunderschönes wollweiß, dass super zu mir passen würde.
Würde wollweiß gut zu blassen blonden Mädchen passen, dann hätte die Frau in der Zeitschrift bestimmt auch einen wollweißen Pullover getragen und keinen lilanen.
Um nicht jedes zurückstricken zu erwähnen mache ich es nun kurz. Ich habe den Pullover mehrere Male angefangen. Das ist in dem Laufe der Jahre zustande gekommen.


Zwei Mal das Vorderteil mit dem Zopfmuster. Ja die gute Frau hat ja gesagt, dass ich einfach alles mit zwei Knäulen stricken soll. Leider haute die Maschenangabe, trotz Umrechnen mit der neuen Maschenprobe so gar nicht mehr hin. Ich hatte das erste Teil fertig und probierte es probehalber an. Gut es war etwas weiter, naja ich dachte ich versuch es dann mal mit dem Rückenteil. Das habe ich nur bis zur Hälfte gestrickt, weil mir aufgefallen ist, dass ich bei diesem Rückenteil gar kein Vorderteil mehr benötige. Denn es ist einfach viel zu groß geworden. Ich bin ja geduldig und habe dann alles neu berechnet und noch mal ein kleineres Vorderteil angefangen. Das hat super geklappt von der Breite war es super. Da bei dem Vorderteil ganz lange Schulterteile gestrickt werden und diese dann tief ins Rückenteil genäht werden, konnte ich die Länge des Vorderteils noch nicht einschätzen. 
Da ich das Rückenteil stricken gehasst habe, wollte ich mal mit einem Ärmel anfangen. Und da viel es mir auf. Nicht nur die Maschenanzahl hatte sich verändert, auch die Reihen. Und somit war das Vorderteil bauchfrei. Da ich bis heute nicht weiß, was man mit dem Muster macht, wenn man mehr Reihen braucht, habe ich Dienstag alles wieder aufgemacht.
Was nicht so leicht war. Erst Mal wieder die ganze Arbeit zusehen, die völlig umsonst war und dann habe ich ja alles mit zwei Knäulen gestrickt, also musste ich hinterher auch wieder zwei Knäule haben. Bloß gut, dass ich meine Mutter überreden konnte, bei einer Tasse Tee, mit mir zusammen den Pullover aufzuräufeln.
Nun überlege ich, was ich mit dieser grausamen Wolle machen soll. Eine Decke vielleicht? Hm mal sehen, genug Wolle hätte ich ja.

6. Dezember 2011

Der fragende Adventskalender *6*

1. Und, was gab's für Dich?

2. Verschickst Du Weihnachtspost?

3. Warst Du schon auf einer Weihnachtsfeier?

zu 1. Hab ich unten schon beschrieben.

zu 2. Ja jedes Jahr!

zu 3. Nein, aber ist auch nicht so schlimm, denn ich bin kein Weihnachtsfeierfan.

Der große Nachtrag

Als ich gestern so mal meinen Blog betrachtet habe ist mir aufgefallen, dass es für euch ja so aussieht, als würde ich nicht viel machen. Dabei habe ich so viele Fotos gemacht und mir schon einiges überlegt. Na dann kommt nun ein Nachtragpost.

Freitag 02/12/2011

Am Freitag habe ich die Idee von Frau Liebe aufgegriffen. Sie macht ihre Brühe immer selbst. Nachdem ich die Zutatenliste auf meinem Brüheglas gelesen habe, war ich auch überzeugt davon seine Brühe selbst zu machen.


Also habe ich eine ganze Menge Gemüse geputzt. Einen Knollensellerie (ca. 800g), vier Möhren (ca. 500g) und eine etwas dickere Stange Porree. Dazu kamen noch zwei Zwiebeln. Die Möhren und den Sellerie habe ich mit Hilfe der Küchenmaschine klein geraspelt und die anderen Dinge habe ich, wie Frau Liebe, in kleine Stücke geschnitten.


Alles habe ich auf drei Backblech gegeben und im Ofen, mit angelehnter Tür getrocknet. Es dauerter sehr lange bis alles trocken war. Das trockene Gemüse habe ich wieder in Küchenmaschine gegeben und alles zusammen mit Salz ganz klein gemahlen. Für 150g getrocknetes Gemüse habe ich 15g Salz genommen.


Fertig war die Brühe.

Da die Brühe zum Trocknen eine Menge Zeit brauchte habe ich in der Zwischenzeit Apfel-Mango-Mus gekocht.
Das geht ganz leicht und schmeckt super.

Apfel-Mango-Mus

Ich habe das Mus aus zwei reifen Mangos und 4 Äpfeln gekocht. Alles wird abgeschält und in mittelgroße Stücke geschnitten und in eine Topf gegeben. Dazu kommt etwas Wasser, damit das Mus nicht anbrennt. Deckel drauf und kochen lassen. Hin und Wieder umrühren und vielleicht etwas Wasser nachgießen. Nach einer halben Stunde sollte es schon ein schönes Mus sein. Wenn nun noch ein paar hartnäckige Stücke in dem Mus schwimmen bekommt der Pürierstab seinen Auftritt. Danach noch einem kurz kochen und mit Zucker abschmecken. Wenn die Früchte alle richtig reif waren braucht man fast gar keinen Zucker. 


Das Mus kommt nun, noch heiß, in ausgekochte Gläser zum einwecken oder abgekühlt in kleine Plastiktüten zum Einfrieren.

Da nach dem Mus kochen das Gemüse noch keine großen Anstalten machte trocken zu werden fing ich wieder an Gemüse zu putzen. Für das Mittagessen.
Es war Freitag und in Schweden, naja in meiner Nation in Uppsala war es so, gibt es freitags immer Fisch. Da ich nicht ganz so gerne Fisch esse gibt es nicht viele Fischgerichte die mir schmecken. Aber es gibt eins, dass ich liebe.

Fischfilet Italiano

Gut das gibt es auch von Iglo im Supermarkt, aber selbst gemacht ist es viel billiger und man muss es nicht aus einer Aluschale essen.

Man braucht für 2 Personen:

2 Fischfilets
2 Tomaten
1 Paprikaschote (in gelb)
1 Kugel Mozzarella oder anderen Käse
1 Zwiebel

Paniermehl
Basilikum
Knoblauch
Oregano 
Zitronensaft
Öl
Salz und Pfeffer

In eine Auflaufform kommt etwas Öl und dann der Fisch drauf. Der Fisch wird mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft gewürzt. Nun werden die Tomaten, die Paprika, die Zwiebel und der Knoblauch klein geschnitten und über den Fisch verteilt. Die Kräuter darüber streuen und den Käse in Würfeln darauf geben. Alles mit einer dünnen Schicht Paniermehl bestreuen.
Die Auflaufform bein 180°C in den Ofen geben, bis alles schön knusprig braun ist.


Etwas mehr Gemüse und weniger Fisch, genau wie ich es mag.

Nach dem ganzen Tag  in der Küche und nachdem das Gemüse den Ofen wieder frei gegeben hatte gab es zur Belohnung einen Bratapfel mit Vanilleeis.


Samstag 03/12/2011

Am Samstag hatte ich dann keine Lust mehr auf Küche und habe mich wieder meinem Dreieckstuch gewidmet. Normaler weiser brauche ich nicht so lange für meine Strickarbeiten. Langsam fängt es an mich zu nerven. Als ich dann am frühen Nachmittag festgestellt habe, dass die Musterbeschreibung nicht mehr zu meinem Gestricktem passt habe ich alles ganz weit weg gelegt. Ich habe mich dann lieber dem Geburtstagsgeschenk für meine gewidmet.
Ratet mal was sie zu ihrem 81. Geburtstag bekommen sollte! Na?


Ein altes Spinnrad.


Und ein Paket voll feiner Merinowolle.

Meine Oma war im Sommer auf einem Dorffest und hat dort Frauen beim Spinnen gesehen. Seitdem hat sie uns immer wieder erzählt, dass es immer noch in ihren Fingern kribbelt und sie gerne mal wieder spinnen möchte.
Da haben wir uns überlegt ihr eins zum Geburtstag zu schenken. Ja da wussten wir noch nicht, dass ein neues Rad gerne mal 300€ kostet. Aber wie es der Zufall will, habe ich bei Katrin gelesen, dass sie ihre Sachen meistens bei Ebay Kleinanzeigen findet. Und dort bin auch ich fündig geworden und habe dieses Spinnrad für 40€ gefunden. Da blieb dann noch Geld für die Rohwolle übrig.
Ich habe dann am Samstagnachmittag das Spinnrad wieder in Gang gebracht. Nun warte ich auf den Anruf meiner Oma, dass ich vorbeikommen kann und sie mir zeigt wie man spinnt. Aber große Hoffnung, dass ich das lerne habe ich ja nicht.

Sonntag 04/12/2011

Nun war es endlich so weit. Wir konnten Oma endlich das Spinnrad schenken. Und ich kann vorab schon verraten, sie hat sich gefreut.
Ich hatte mich angeboten einen Kuchen zu backen. Da es schon Nusstorte und Buttercremetorte geben sollte, habe ich mich für einen Käsekuchen entschieden. Denn schon bei dem "großen Aufräumen von Katthult" erklärte Michel, dass der Käsekuchen nicht fehlen darf.
"...Und wenn du jemals in Lönneberga  bei einem Festessen gewesen bist, dann weißt du genauso gut wie die Maduskan, dass dort auf dem Tisch lange Reihen blinkender Kupferschüsslen mit Käsekuchen standen, den die Gäste als Geschenk überreicht hatten - als 'Mitbringsel', wie es in Lönneberge hieß.

Mein Käsekuchenrezept stammt auch aus Schweden. Ich habe es auf einer schwedischen Internetseite gefunden. Leider finde ich diese Seite nicht mehr wieder. Aber ich werde euch das Rezept dann einfach hier verraten.

schwedischer Käsekuchen oder auf schwedisch ostkaka

Zutaten:

für den Boden:

125g weiche Butter
75g   Zucker
1       Ei
250g Mehl
1 Tl. Backpulver

für die Füllung:

50g   Butter
3       Eier
750g Quark
1/2 l  Saure Sahne
175g Zucker
60g   Stärke
1 Tl. Backpulver

Zubereitung:

Den Boden kneten und in eine gefettete Springform geben. Den Teig am Rand etwas hochziehen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Füllung anrühren und nach belieben noch 100g Rosinen dazu geben. Die Füllung auf den Boden gießen und bei 180°C Ober- und Unterhitze 60 Minuten lang backen.


Aber ich habe am Sonntag Vormittag nicht nur Käsekuchen gebacken, sondern ich habe auch einen Herrnhuter Stern zusammen geklebt. 

Denn es gibt jetzt auch kleine Sterne aus Plastik als Bastelset zu kaufen.


In der kleinen Schlachte ist alles was man braucht, sogar der Kleber.

Und dann wird alles zusammen geklebt und einfach ins Fenster gehängt oder woanders hin.
Ich wollte euch hier nun eigentlich einen Link reinstellen, wo ihr diesen tollen Stern kaufen könnt. Aber leider sind die Sterne dieses Jahr wieder alles ausverkauft. Vielleicht habt ihr ja Glückt und könnt den Stern woanders kaufen.