30. Juni 2013

Sieben Sachen Sonntag #26

Es ist wieder Sonntag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat. 
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.


Kurz nach 6 Uhr wach geworden und lieber noch mal die Decke über die Ohren gezogen. 


Alte Stoffe glatt gebügelt. 

Eine Frage beantwortet und 10% gesparrt. 


Anderen alten Stoff auf das richtige Maß gebracht. 


Einen so ganz anderen Stoff als sonst zugeschnitten. 


Meinen Spar-Elefanten mit Urlaubsgeld gefüttert. 


16€ in 2€-Stücken als Wechselgeld bekommen und in die Tasche gesteckt. 

Nun aber schnell ...


Vermehrt bekomme ich in den letzten Tagen Mails, dass ich wieder zu jemanden Follower-Liste hinzugefügt wurde. Mich freut es sehr, dass die viele von euch schon eine Alternative zum Google-Reader gefunden haben.

Noch mal für alle, die noch keine Alternative gefunden haben. Ich hätte hier ein paar Anregungen für euch:

  • Mein totaler Favoriet ist immer noch Bloglovin: http://www.bloglovin.com/en/blog/3258094/juli-mit-liebe-gemacht

  • Ansonsten freue ich mich über jeden Daumen bei Facebook: https://www.facebook.com/pages/Juli-Mit-Liebe-gemacht/241119449281923

  • Und ansonsten gibt es ja noch Blog-Connect: http://blog-connect.com/posts?id=3816157112464175455

  • Oder für die, die Goggle treu bleiben wollen: https://plus.google.com/u/0/112989883423375738708/posts

29. Juni 2013

Die erste Ernte wurde sofort verspeist


Es wurde nun wirklich Zeit mal einige meine Zuckerschoten zu ernten. Aber wer sagt einem, ab wann man sie ernten kann. Nach dem ich neulich eine grüne platte Schote probiert habe und sie nur nach grün geschmeckt hat, dachte ich : Die brauch noch etwas. 


Im Internet geschaut, bin ich dann zu der Ergkenntnis gekommen, sie war schon reif. Denn sie dürfen noch keine Erbsenen angesetzt haben. Ansonsten bildet sie die Samen für das nächste Jahr. 


Gut, dann lasse ich diese beiden für die Samenbildung lieber hängen und pflücke die anderen. 


Es sind so viele geworden, dass sie für eine Person gut ausreichen. 

Aber mal gucken was die anderen Pflanzen so machen. 


Die Paprika wäst und gedeiht. Sogar besser als ihr Kollegen im Gewächshaus. 


Die Kürbise brauchen unbedingt ein neues Zuhause. Meine Mutter hat mir in ihrem Garten eine kleine Ecke zur Verfügung gestellt.


Die Melonen in der Mitte müssen Wohl oder Übel in der Kiste bleiben. Denn sie werden im Herbst ins Gewächshaus umziehen. Schließlich kommen Melonen doch aus einer wärmeren Gegend. 


Die erste Strohblume blüht. Ja die rosane, der Rest ist ja Kamille und willauch bald eingesammelt werden. 


Allerdings lässt die Jungfer im Grünen auf sich warten. Dabei steht überall, dass es eine sehr einfache Pflanze ist. Etwas so wie die Ringelblumen. Und von den haben wir in jedem Jahr hunderte. Na vielleich entscheidet die Jungfer sich doch noch für einen Platz in meinem Trockenstrauß. 


Die Schoten habe ich in ausgelassener Butter angebraten und etwas gewürzt. Das was ein Geschmachserlebnis. Die süßen Schoten zusammen mit etwas Salz und Pfeffer. Dazu gab es dann einfach nur Toast. Aber lecker sind sie, meine Schoten. 












23. Juni 2013

Sieben Sachen Sonntag #25

Es ist wieder Sonntag. Nach einer Idee von Frau Liebe poste auch ich fast jeden Sonntag sieben Sachen die ich mit meinen Händen gemacht habe. Dabei spielt es keine Rolle wie viel Zeit mit diesen Sachen verbracht hat. 
Ich mag es gerne sieben Sachen zu sammeln. Besonders spannend ist es, wenn man eigentlich denkt, dass man den ganzen Tag nur wenig getan hat. Aber oft ist es auch schwer nur sieben Sachen zu finden. Aber auch heute habe ich wieder sieben Sachen für mich und euch entdeckt, mit denen ich meinen Tag noch schöner gemacht habe.



In meiner Wollsammlung gewühlt um DAS bestimmte Knäul zu finden.
 

Immer noch Fäden vernäht. Es sind wohl 3,7 Millionen Fädenenden.
 

Die Ohrringe von Jule eingesetzt.
 
 

Einen extra großen Kaffee getrunken.
 

Einen Plan geschmiedet.
 

Eine Schublade quer durch Rostock getragen.
 

An meiner ersten selbsterfundenen Sockensohle gefeilt.

Und nun werde ich meinen alten Nagellack erneuern und den Tatort gucken. Habt auch ihr bei denen sieben Sachen mitgemacht?

22. Juni 2013

Gewonnen hat …


Heute Abend habe ich endlich wieder Zeit und auch die Muße den Gewinner des Waschbären auszulosen.

Es haben insgesamt 20 teilgenommen, aber es konnte ja nur einer gewinnen. 

Ok ich spanne euch nicht unnötig auf die Folter. 

Gewonnen hat  die naehkaethe. 

Ich gratuliere dir rechtherzlich. Ich melde mich bald bei dir, wegen deiner Adresse. Wenn du allerdings schneller sein solltest, freue ich mich auch. 

  

Holunderblüten überall


Das Wasser ist soweit zurück gegangen, dass es nun nicht mehr gefährlich ist. Bis Dienstag war ich noch als Deichläufer eingesetzt. Es sind zwar immer 4 oder 6 Stunden laufen und gucken, aber die Zeit kann ganz angenehm sein. Man läuft immer zu zweit, immer ein junger unerfahrener Deichläufer und ein alter Hase.
Am Dienstag früh um 6 Uhr durfte ich 4 Stunden mit dem Opa meiner Schulfreundin laufen. Es ist sehr einprägsam, vier Stunden mit einem Rentner zu verbringen, den man nur flüchtig kennt. Ich habe eine ganze Menge gelernt.

Außerdem haben wir uns übers Einmachen unterhalten. Er macht mit seiner Frau seit Jahren Mischgemüse selbst ein. Hat Spinat und Spitzkohl im Garten und dazu noch 4 verschiedene Gurkensorten. Die natürlich auch in Gläser wandern. Ich habe ihm dann erzählt, dass ich bis jetzt nur Marmelade gekocht habe. Und ich diese Woche noch los ziehen wollte um Holunderblüten zu sammeln.

Er hatte auf einer seinen vielen Fahrradtouren Holunderblüten gesehen, die so niedrig hingen, dass man sich zum pflücken nicht mal mehr strecken bräuchte. Allerdings ist ihm in den ganzen vier Stunden nicht mehr eingefallen, wo es war.

Am frühen Nachmittag kam er dann noch mal vorbei, denn kurz vorher ist er wieder an der Stelle vorbei gefahren. Er hat mir erklärt wo ich die Blüten finde und noch Tipps gegeben, wie ich sie am besten pflücke.


Gegen Abend habe ich mir dann das Rad mit Anhänger von meinem Vater geschnappt und bin los. Es gab dort Unmengen an Blüten. Dabei dachte ich, wenn ich meine IKEA-Tasche voll habe, dass dann nichts weißes mehr zusehen ist. Aber so war es wirklich nicht.




Für 2,5 Kilo Blüten habe ich gerade mal 45 Minuten geraucht. Da ist die Hin- und Rückfahrt von 0,5 Kilometern schon mit drin.


Ich konnte wirklich nicht verleugnen,was ich gemacht habe. Der Blütenstaub war überall. Aber da ging die Arbeit erst los. Nachdem ich das Internet durchforstete habe und überall unterschiedliche Rezepte gefunden habe, habe ich mich stark an den Rezepten von Juliane orientiert. Ich wollte gerne Holunderblüten-Gelee  und -Sirup einkochen. 


Dabei ist der erste Arbeitsschritt immer gleich. Die Blüten müssen gezählt und von möglichst vielen Stielen befreit werden. Ich habe in diesem Jahr die Blüten nicht gewaschen, denn im letzten Jahr war das Wasser so gelb, dass ich wohl sämtliche Geschmacksstoffe mit raus gewaschen habe. 


Die Blüten habe ich nur mit Wasser angesetzt. 20 Blüten für 1 Liter Wasser. Da ich hinterher 9 Liter Wasser angesetzt habe und etwa 2,5 Kilo Blüten hatte, kann man sagen: etwa 300g Blüten kommen auf ein Liter Wasser.
Zu dem Blütenwasser habe ich noch 4 unbehandelte, in Scheiben geschnittene Zitronen gegeben. Das ganze muss dann mindestens 24 Stunden ziehen. Bei mir waren es 32 Stunden, denn ich wollte nicht bis in die Nacht am Herd stehen. Die Blüten schwimmen am Anfang noch auf dem Wasser, deswegen habe ich sie mit einem Teller beschwert. Auf diesen konnten sich die Käfer und anderen Tierchen, die noch in den Blüten saßen retten. 
Ich weiß, dass in vielen Rezepten steht, dass man für das Gelee die Blüten in Apfelsaft ziehen lassen soll. Da es im letzten Jahr 7 Liter Sirup geworden ist, aber viel zu wenig Gelee, wollte ich mich nicht gleich festlegen.


Nach der Ziehzeit müssen die Blüten natürlich wieder aus dem Wasser, mit samt den Zitronen. Dazu habe ich mir einen Eimer genommen, denn wer hat schon so viel 10 Liter Töpfe Zuhause?


Der Sud richt etwas streng. Wie eine Mischung aus Sportshirt und Reviermarkierung der Hunde. Es ist schwer vorstellbar, dass das wirklich mal gut schmecken kann.


Da sich im gesiebten Sud noch kleine Schwebeteilchen, zum Teil schwarze, befanden habe ich alles noch durch ein Geschirrtuch gefiltert.


Und dann war erst Mal Deckel-Memory angesagt. Ich hebe fast jedes Glas auf und stelle es mit der offenen Seite nach unten in einen Schrank. Die Deckel landen dann im unterstem Fach. Ich bilde mir einfach ein, wenn die Gläser geschlossen im Schrank auf ihren Einsatz warten, dass sie immer noch etwas nach Senf oder Gurke riechen. Und dann auch die Marmelade dementsprechend schmeckt. Also brauche ich beim Einmachen immer eine Ewigkeit, den passenden Deckel zu finden. Aber dann kann es los gehen. Mit dem heißen Wasser aus dem Wasserkocher werden die Gläser und Deckel ausgespült und warten auf ihren Einsatz.


Das Gelee zu kochen ist wirklich leicht und man braucht kaum Zutaten, nur:

  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 1/2 l Holunderblütensud
  • 1/4 l Apfelsaft
  • 5g Zitronensäure aus dem Supermarkt oder eine Messerspitze Zitronensäure aus der Apotheke
Und schon kann es los gehen. Alles kommt zusammen in einen Topf. Es sollte ein möglichst großer Topf sein. In meinen passen so knapp 5 Liter und die braucht man auch, wenn das Gelee richtig kocht. Das muss es dann so zwischen 1 bis 4 Minuten, je nach Packungsanleitung. Und dann kommt das Gelee in die Gläser. Dazu verwende ich diese gelbe Einfüllhilfe. Das ist einfach nur ein abgeschnittener Trichter, aber durch ihn bleiben die Ränder der Gläser sauber und können so direkt verschlossen werden. Noch kurz auf den Kopf gestellt und dann wieder zurück gedreht auskühlen lassen. Fertig!



Bitte kocht das Rezept immer wieder einzeln nacheinander, wenn ihr größere Mengen kochen wollt. Es ist viel praktischer, denn euch wird das Gelee zwischen durch nicht wieder kalt und fängt an zu gelieren. Dann sollten die Gläser auch noch etwas warm sein, wenn ihr sie befüllt und ihr müsst die Gläser auch noch einige Minuten wenden. Ich habe es probiert, mit der doppelten Menge, es artet nur in Stress aus.
 

Die Etiketten habe ich wie Juliane von http://www.jamlabelizer.com/. Einfach auf Etikettenpapier ausdrucken und ausschneiden, fertig.

Aus dem restlichen Sud habe ich dann Sirup gekocht. Das ist noch leichter als das Gelee kochen.
Je Liter Sud habe ich 500g Zucker und einen halben Teelöffel Zitronensäure aus der Apotheke dazu gegeben. Alles einmal aufkochen lassen und dann in saubere, warme Flaschen gefüllt.

Ich unterscheide zwischen der Zitronensäure aus der Apotheke und dem Supermarkt, denn die Säure aus der Apotheke ist viel intensiver und es wäre wirklich Schade, wenn das ganze Gelee nichts wird, weil man 5g Zitronensäure aus der Apotheke ans Gelee getan hat.




6. Juni 2013

Weit über Null


In Magnolias Onlinekurs habe ich gelernt, dass man sich nicht entschuldigen soll, wenn man mal nicht postet. 
Nun wo bei mir das Gewinnspiel läuft, melde ich mich doch mal eben. 

Wie einige von euch wissen, wohne ich in der Nähe der Elbe. Es ist wirklich schön! Ich möchte mich nicht beklagen. 

Aber nun wo das Hochwasser in großen Schritten weiter auf uns zurollt und bei uns das Telefon und Internet abgestellt wird, gebe ich euch mal eben bescheid. 

Von meinem Wochenende wird es nicht viel zu berichten geben. Ich habe mich aufstellen lassen als Deichläufer und werde die meiste Zeit darauf achten, dass nichts ungewöhnliches passiert. Und meine Schicht beginnt bald. Also bekommt ihr dieses kurzes Update via Smart Phone. 

Das Gewinnspiel verlängere ich erst mal, bis wann steht noch nicht ganz fest. Ich schreibe meine Posts doch lieber am PC. Also nehmt noch alle fleißig teil!

3. Juni 2013

Sieben Sachen Sonntag #22

Viele Sonntage bin ich mit einem schlechten Gewissen ins Bett gegangen. Ich hatte das Gefühl, den ganzen Tag nur vertrödelt zu haben. Ich hätte doch so viel an einem freien Tag machen können. Aber selbst wenn es so war, ist nicht genau dafür ein Sonntag gedacht?

Als ich dann bei Frau Liebe den 7-Sachen-Sonntag entdeckte und in meinen Blog mit aufnahm, habe ich erst entdeckt wie viel oder wenig ich jeden Sonntag so mache. Und lasse euch nun an meinem (heutigen) Sonntag teilnehmen.


Meine Taschen vom Papiermüll befreit. 


Mit dem Regenschirm gegen Wind und Regen angekämpft. 


Neue Stoffe zum Auto getragen. 


Das übrige Geld in Lebensmittel investiert. 


Zucker in Holunderbeerensaft gerührt. 


Versucht das neue Sockenbuch zu verstehen. 


Fremde Schuhe gebunden. Ab 1,75m wird der Weg nach unten zu lang für die Arme.