21. Mai 2013

Die Konfirmation, meine Outfit und meine Frisur

Natürlich war die Konfirmation gar nicht schlimm. Ich musste auch nur ein Mal erzählen was ich gerade so mache.



Um pünktlich dabei zu sein musste wir um 6 Uhr aufstehen, damit wir rechtzeitig um 8 Uhr los fahren konnten. Es war wirklich komisch um die Uhrzeit an alles zu denken und sich so festlich wie möglich zu drapieren.

Allerdings haben wir in den frühen Morgenstunden die Kameras und einen Mantel auf der Treppe (zum Glück im Haus) vergessen. So das wir nur unsere Handys hatten zum Fotografieren. Obwohl ich gerne ein tolles Bild gehabt hätte, von meinem doch gelungen Outfit, war es auch stressfrei, nicht immer den perfekten Moment für den Auslöser abzupassen.

Es sind dann doch zum Glück ein paar Fotos entstanden, auf denen meine Frisur und mein Outfit zu erahnen sind. Danke noch mal an die Gastgeber und besonders an Philipp für die Fotos.


Hier mal ein Bild auf dem man meine, relativ leicht Flechtfrisur gut erkennen kann. Es sind eigentlich 3 Zöpfe. Und am einfachsten geht es, wenn man diese durchsichtigen plastig Zopfgummis benutzt. Einfach den ersten Zopf aus der Ponypartie flechten, mit einem Zopfgummie das ganze fixieren und in den Zopfgummi das Spitzenband stecken. Ein etwas längere Ende um den geflochten Zopf wickeln und unter dem Zopf, das Ende mit einer Haarnadel feststecken.
Dann zwei weiter Partien aus der Seite abteilen und mit dem ersten Zopf zumsammen weiter flechten. Dabei das Spitzenband so verflechten, dass es möglichst oft oben liegt. Und ist man auf Nackenhöhe angekommen die restlichen Haare nehmen und den Zopf bis unten flechten. Eigentlich gar nicht so schwer.

Um ehrlich zu sein war die Konfirmation sogar sehr sehr lustig. Wir haben, trotz Platzregen, sehr viel gelacht. Das sieht man auch deutlich an dem einzigem Bild, dass entstanden ist, ohne meine wärmende Jacke. Und hättet ihr nicht so viel nach gefragt, hätte ich dieses Bild hier ganz bestimmt nicht veröffentlicht.


Wie ihr seht, seht ihr nichts von den schmalen Trägern und dem mordsmäßigen Ausschnitt. Da das "Jäckchen" offen getragen gerade neben dem Körper herunter hängt, hätte man vom Kleid nicht mehr viel gesehen. So habe ich es einfach auf dem Rücken mit einem der besagten durchsichtigen Zopfgummies zusammen genommen.

Mein Geschenk sollt ihr natürlich auch noch sehen. Ich habe lange Hin und Her überlegt und eigentlich hatte ich eine super Geschenkidee. Aber so wie es immer ist, wenn man zum Flohmarkt fährt und sagt ich brauch DAS, bekommt man es nie. Also wurde ich selbst etwas kreativ.

Dazu habe ich dieses Gedicht von Erich Kästner gefunden:


Zur Fotografie eines Konfirmanden

Da steht er nun, als Mann verkleidet,
und kommt sich nicht geheuer vor.
Fast sieht es aus, als ob er leidet.
Er ahnt vielleicht, was er verlor. 

Er trägt die erste lange Hose. 
Er spürt das erste steife Hemd.
Er macht die erste steife Pose.
Zum ersten Mal ist er sich fremd. 

Er hört sein Herz mit Hämmern pochen.
Er steht und fühlt, daß gar nichts sitzt.
Die Zukunft liegt ihm in den Knochen.
Er sieht so aus, als hätt’s geblitzt.

Womöglich kann man noch genauer
erklären, was den Jungen quält:
Die Kindheit starb; nun trägt er Trauer
und hat den Anzug schwarz gewählt. 


Er steht dazwischen und daneben.
Er ist nicht groß. Er ist nicht klein.
Was nun beginnt, nennt man das Leben.
Und morgen früh tritt er hinein.

aus: "Wird's besser? Wird's schlimmer? - Gebrauchstexte für (fast) jeden Anlass" von Erich Kästner

Die Überschrift habe ich durch " Erinnerung an den Tag der Konfirmation" ersetzt und alles zusammen in einen Rahmen gesteckt. Aber seht selbst.








1 Kommentar:

  1. Eine sehr schöne Geschenkidee und dein Outfit gefällt mir sehr gut :-)

    Liebste Grüße zu dir :-)

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Ich freue mich über jedes Feedback :) Danke schon mal.