1. Mai 2013

Urban Gardening auf dem Dorf


Die ersten wirklichen Frühlingstage verbringe ich zur Zeit nur zu gerne mit meinem kleinen Garten. Im Garten kann ich wirklich nicht sagen, denn dazu ist er zu klein.

Dieses Jahr habe ich Glück und mein Garten beschränkt sich nicht auf drei Balkonkästen an der Brüstung. Sondern mir stehen eigentlich mehrere hundert Quadratmeter zur Verfügung. Allerdings nicht wirklich. Denn dort haben wir den Hühnerhof, hier die Terrasse, dort drüben die Pkw-Stellplätze. Alles umgeben von Rasen und einzelnen Rabatten. Kurz um es ist nicht wirklich Platz um einen richtigen Garten anzulegen. So einen mit kleinen Beeten die von fest gestampften Wegen umgeben sind.
Schon im letzten Jahr fand ich einige Ideen des Urban Gardening sehr praktisch. So habe ich mir für meinen Garten auch etwas überlegt.
Das Wichtigste war und ist, dass der Garten relativ mobil sein muss oder zu mindestens so klein, dass er nicht wirklich stört. Mobil damit man beim Rasen mähen nicht noch mehr Hindernisse hat und im nächsten Jahr dort dann gelbe Flecke zurück bleiben.


Über die Adventszeit habe ich fleißig die Kisten der Mandarinen gesammelt, um darin meinen Garten anzulegen. Allerdings sind diese doch sehr niedrig. Glücklicherweise hat mein Vater die Idee überzeugt und er hat sich in sein Holzlager auf die Suche gemacht und mir diese, größeren und stabileren Kisten gezimmert.


Damit die Kistchen mobil sind, habe ich meinem Vater gleich noch ein alte Mistkarre abschwatzen können. Ja auch die hat er neu gestrichen und beplankt. Wenn ich das so schreibe, dann ist der Garten wohl eher ein Vater-Tochter-Projekt. Auf diese Karre kommen nun so viele Kisten wie möglich. Wahrscheinlich ganze 6. Aber das reicht hoffentlich für den Anfang.



Hier habe ich schon mal meinen vorläufigen Pflanzplan. Bewusst mit Post-Its versehen, denn ich bin mir nicht so sicher, dass auch alles so wächst wie es soll.


Die Mandarinenkisten habe ich mit Zeitungspapier ausgelegt, mit Erde gefüllt und darin dann gesät oder Stecklinge gesetzt.


Wenn der gesamte Rosmarin und Thymian anwächst werde ich wohl doch noch einige Kisten mehr brauchen.


Die Obstkisten habe ich mit einem einfachen Gartenfließ ausgelegt und dann erst Sägespäne, dann Nährstoff armen Mutterboden und oben drauf die gute Pflanz- und Blumenerde verteilt. In so eine kleine Kiste passen gut und gerne 40 Liter Pflanzende. In die große dann etwa 80 Liter. Das wäre einfach viel zu teuer für alle Kisten.

Was ich nun gepflanzt und gesät habe erzähle ich euch im nächsten Post. Bis dahin hoffe ich, dass alles ganz lieb und artig wächst.

Kommentare:

  1. Oh, so einen ähnlichen garten gibts bei mir auf dem Balkon auch... Leider hab ich keinen grünen Daumen und nichts will wachsen... Aber mal abwarten... ;)

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  2. ja ja, Not macht erfinderisch :-) Viel Glück wünsch ich. Wir haben ein Hochbeet, das ist super praktisch und alles wächst wie verrückt!

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Ich freue mich über jedes Feedback :) Danke schon mal.