9. Dezember 2012

Die lieben Väter

Ja die Geschenke für die liebe Familie in diesem Jahr lassen mich etwas verzweifeln. Selbst gemacht sollte es schon sein, denn es wäre ja ein Unding, dass ich anderen Menschen meine selbst gemachten Sachen verkaufe, aber für die eigen Familie nichts schaffe.
Da meine Schwester 100%ig meinen Blog liest, kann ich über ihr Geschenk noch nicht berichten. Bei meiner Mutter bin ich mir da nicht so sicher, aber ich hoffe doch das sie wenigstens meinen letzen Post ab und zu mal vorbei schaut.

Also bleiben nur noch die Geschenke für Papa und Oma. (Sophia und Tine, ich habe euch nicht vergessen!)

Aber was schenkt man seinem Vater? Fee hat sehr schön beschrieben wie schwierig es ist, dass passende Geschenk für seinen Vater zu finden (ach ja hier ist das Original):

Männer sind ganz eindeutig die Königsdisziplin im Verschenken und Väter halten seit Jahr und Tag die einsame Spitzenposition. Warum? Ja, das ist eine gute Frage. Wenn ich es wüsste, hätte ich vielleicht eine Lösung. Ich versuche mich daher mal in einer Anhäufung von Klischees. Während Frauen böse werden, wenn man Ihnen etwas schenkt, das rein praktischer Natur ist, finden Männer praktische Dinge grundsätzlich großartig, weil: Man kann es ja brauchen. Dinge, die nicht primär nützlich sind, stoßen dagegen auf Unverständnis. Väter sind dabei noch einmal schwieriger als Ehemänner, Freunde und Brüder, weil sie erstens einer anderen Generation entstammen, deren Geschmack man nur durch jahreslanges Studium halbwegs erahnen kann, und zweitens auf die Frage nach Ihren Wünschen immer antworten: Ich brauche nichts, Hauptsache ist doch, dass wir alle zusammen sind. Das ist zwar unglaublich süß, aber leider wenig hilfreich. Glücklich schätzt sich da die Tochter, deren Vater ein klar ausgeprägtes Hobby hat. Alle anderen stehen wahrscheinlich (so wie ich) jedes Jahr aufs Neue wie Ochs vorm Berg und raufen sich im Vorweihnachtsgeschäft die Haare.

Im letzten Jahr durfte mein Vater sich über eine selbst gestrickte Mütze freuen. Die leider direkt in die Schublade wanderte, da sie ihm nicht windfest erschien. Ich habe allerdings schon einen Plan, wie ich sie noch verbessern werde. Ich hoffe es klappt.



Für die Handschuhe habe ich blau gewählt. Extra dunkelblau. Und ich werde erst Mal auf Norwegermuster verzichten. Das ist ihm nachher wieder zu auffällig. Allerdings werde ich mich erst Mal hinsetzen und die normalen Männerhandschuhgröße die meinem Vater anpassen. Ich werde euch weiter von den Handschuhen berichten.

Kommentare:

  1. Mein Vater freut sich jedes Jahr über selbstgestrickte Socken!
    Das werde ich dieses Jahr auch wieder ausnutzen. ;-) Denn leider ist er auch ein relativ hobbyloser Mensch...

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  2. Juli, meine Liebe...
    Wie toll der post ist!!! Auch ich habe dich nicht vergessen, selbst wenn es nicht so etwas schön selbstgemachtes ist ;) ich denke immer noch an den Fuchs....uiuiui :-D drück dich
    Sophia x

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  3. Geschenke für Väter finde ich auch so schwierig! Ich hab bis jetzt keine Idee..

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Ich freue mich über jedes Feedback :) Danke schon mal.