15. Januar 2013

Eine meiner gelben Suppen

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Während meines Auslandssemster, in Schweden, waren wir oft in meiner nation Mittagessen. Dort gab es dann immer zwei Gerichte, ein vegetarisches und eins mit Fleisch. Ich habe das Essen dort bewundert, denn aus meiner Mensa kannte ich nur die Standardgerichte: Nudeln mit Soßen jeglicher Art, Schnitzel, Fisch und irgendetwas vegetarisches, meistens Überbackenes, an dem immer Salz fehlte, aber viel Knoblauch dran war.
Die Mittagsgerichte in Schweden, waren zwar immer reichlich und man war anschließend auch satt, aber ich hatte nicht oft dieses “deutsche” Völlegefühl, dass einem den Mittagsschlaf förmlich aufzwingt.
Als ich wieder zurück in Deutschland, fehlte mir die leichte Mittagskost. Da in den nationen nur Studenten arbeiten, habe ich ihnen mal eine Mail geschrieben und um einige Rezepte gebeten. Leider habe ich nicht das Rezept für den Nudelsalat mit Kochschinken und einer undefinierbaren leckeren roten Soße bekommen, aber dafür jede Menge neuer Lieblingsgerichtet.
So auch dieses:

Kichererbsensuppe mit Kokosmilch und Aprikosen

Und das kommt alles rein in die Suppe für 2 Personen:
  • 60 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 halbe gehackte Zwiebel
  • 1-2 Tl. Curry
  • Gemüsebrühe
  • 50 g Mohrrüben
  • 50g getrocknete Aprikosen (oder auch gerne mehr)
  • 100 ml Kokosmilch
  • 50g Champignons
  • 50g Broccoli
  • etwas Chili
  • ein paar Kokosflocken zu Dekoration

Und das mache ich damit:
Die Kichererbsen lege ich über Nacht in ausreichend Wasser ein. Sie werden mindestens doppelt so groß wie ursprünglich. Zur Sicherheit mache ich eine große Schüssel voll mit Wasser, dann haben die Erbsen auf jeden Fall genug.
Für die Suppe brate ich die Zwiebeln mit dem Curry in Öl an und gebe die abgetropften Kichererbsen dazu. Das fülle ich mit Gemüsebrühe auf, bis alles bedeckt ist und lasse alles 35 Minuten kochen.
In der Zwischenzeit schäle ich die Mohrrüben und schneide sie in feine Würfel. Die getrockneten Aprikosen hacke ich mit einem Messer klein. Sie saugen sich mit der Brühe auf und werden noch etwas größer.
Die Mohrrüben und Aprikosen kommen zu den Erbsen in den Topf und kochen dann noch mal 15 Minuten.
Dann kommt die Kokosmilch, die Champignons (ich nehme die in Scheiben geschnittenen aus dem Glas) und den etwas zerkleinerten Broccoli in die Suppe. Am besten macht es sich hier, wenn man Broccoliröschen verwendet. Aber der frische kleine geschnitten geht auch.
Das ganze lasse ich noch mal 10 Minuten köcheln und schmecke es mit Chili, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer ab.
Wer mag kann die Kokosflocken anrösten und zur Dekoration über die Suppe streuen.
(Im Rezept steht jetzt noch, dass man dazu Reis, Nudeln oder Kartoffeln essen kann. Ich habe es noch nicht ausprobiert, denn ich fand die Erbsen ausreichend genug. Und wer aufgepasst hat, hat bereits festgestellt, dass es sich hier um ein VEGANES Rezept handel.)
Diese Suppe lässt sich super in großen Mengen kochen, wieder aufwärmen, und einfrieren.

1 Kommentar:

  1. Im H&M Online Shop gibt es einen neonpinken Gürtel, aber ob es genau die gleiche Farbe ist, weiß ich nich.

    In Heidelberg gibt es eine sehr gute Mensa mit Salatbuffet und im Sommer wird bei offener Tür gegrillt. Da gehe ich echt gerne essen und mein Mann war auch sehr angetan, als ich ihn mal mitgeschleppt habe. Dabei ist der wirklich verwöhnt mit der Kantine senes Arbeitgebers. Bezahlt wird bei uns in der Mensa nach Gewicht, wer also z.B. viel (schweres) Fleisch isst, zahlt automatisch mehr als die Salatesser.

    Viele Grüße!

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