28. Februar 2013

Auf geht's an die Nordsee - Teil 2

Von Hamburg ging es dann nach Bremerhaven. Daran Schuld ist eigentlich nur meine Bachelor-Arbeit. Ich möchte gerne über Auswanderung schreiben. Und wo bekommt man mehr Information, als im größten deutschen Auswanderer Haus?

Na unserer Ankunft in Bremerhaven sind wir in unser Hotel eingecheckt und haben uns ganz unspektakulär in die Innenstadt begeben um etwas essbares zu finden und vielleicht noch einen Buchladen.

Aber am nächsten Tag ging es dann endlich los. Wir haben erstmal einen Parkschein für 4 Stunden gelöst. Aber den haben wir so richtig überzogen. Das Museum ist bis jetzt das beste in dem ich war. Obwohl das Fram Museum in Oslo war auch nicht so viel schlechter.

Aber nun mal ein paar Bilder, die meisten hat meine Schwester gemacht. Ich war in der Zwischenzeit auf Informationssuche. Danke das ich die Bilder verwenden darf.


Schon von der Eintrittskarte war ich total begeistert. Und auf dem WC lief anstatt Musik Meeresrauschen. 




Wir kamen in einen Raum in dem uns etwas über Bremerhaven und die damalige Zeit erzählt wurde. Ich bin immer noch total verwundert, dass es Bremerhaven erst seit 1876 gibt.


Dann endlich ging es in den Hafen. Hier waren viele Menschen an der Kaimauer versammelt. Man konnte sich zwischen die Gruppen stellen und ihren Gesprächen lauschen.


Wer fließend Russisch oder andere Osteuropäische Sprachen kann, konnte bestimmt noch etwas mehr verstehen, als ich.


Die Puppen waren sehr liebevoll gestaltet.


Und diese beiden Damen haben mich sehr an meine Schwester und mich erinnert.


In diesem Raum waren auch einige Koffer mit samt Inhalt ausgestellt. Sehr interessant was die Leute so mit genommen haben.


Dann ging es in einen Raum, in dem man alles über die geschichtlichen Hintergründe erfahren konnte. Und verschiedene Männer und Frauen erzählt warum sie ausgewandert sind. Natürlich über die Lautsprecher die überall verteilt waren.


An den vielen Schubladen standen Namen und Jahre von Auswanderern.  Einige Leute fingen hier schon an, nach ihren Verwandten zu suchen. Dabei gab es am Ende der Ausstellung eine Möglichkeit, in einer Datenbank nach seinen Verwandten zu suchen.


Dann ging es über den Pier an Deck des Schiffes. Ich finde den Übergang, vorbei an den Leuten im Hafen auf das Schiff zu gehen sehr schön gemacht. Man dreht sich auf der Treppe automatisch noch mal um. 
 

Es gab 3 verschiedene Bootstypen mit denen man auswandern konnte. Die ersten Auswanderer segelten noch über den Atlantik. Die Segelschiffe wurden dann von den Dampfschiffen abgelöst und dies dann von den riesigen Kreuzfahrtschiffen.
Hier mal ein Einblick in die 3. Klasse der Dampfschiffe.


Und natürlich gab es auch einen Speisesaal. Sich von einem Raum zu nächsten zu schlendern, war gar nicht so leicht. Denn der Fußboden war nicht eben, er war wie auf einem Schiff üblich, ganz schief. Und durch die Bullaugen konnte man auf das bewegte Meer gucken.


Nach der Überfahrt kam man dann auf Ellis Island an. Hier konnte man einen Einbürgerungstest machen.


Das wichtigste war wohl, dass man mehr als 5$ dabei hatte.


Dann kam man in die große Bahnhofshalle des New Yorkers Grand Central Terminal. Von hier aus ging es quer durch Amerika, später sogar bis an die Westküste.

In der Wartehalle konnte man sich an den Fahrkartenschaltern über einige Auswanderer und ihre weitere Geschichte informieren. Es ist sehr interessant was die Menschen aus nichts geschaffen hatten.

Die 734 km unseres Ausflugs haben sich wirklich gelohnt. Und wenn ihr mal auf der A1 unterwegs seid, macht einen Abstecher nach Bremerhaven. Es lohnt sich, allein schon wegen dem Museum.








Kommentare:

  1. Hallo Juli,
    das Museum ist wirklich sehenswert. Wir waren schon öfters da und es gibt immer mal wieder neues zu entdecken. Bremerhaven ist auch eine wunderbare Stadt. Wir fahren seit vielen Jahren dort hin zum Urlaub machen. Allerdings in einen Vorort. Da geht es nicht ganz so hektisch zu. Das Klimahaus ist auch sehr zu empfehlen ;-) In Bremerhaven finde ich es so schön das man völlig unabhängig vom Wetter viel unternehmen kann. Am liebsten stehe ich auf dem Containerturm und "gucke Schiffe" ;-)

    Liebe Grüße
    Sandra

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  2. Ich bin ja nicht so der Museumgänger, aber ich glaube, dort hätte es mir auch gefallen! Das scheint wirklich interessant zu sein. Vielen Dank fürs berichten :)
    Liebe Grüße, Goldengelchen

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  3. Hey, die Fotos sind echt cool, aber ich fänd sie würden einfach viel besser wirken wenn sie größer wären ;) Nur ein ganz lieber Tipp :)

    Liebe Grüße, Anna

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Ich freue mich über jedes Feedback :) Danke schon mal.